Saisonvorschau 2025/26 – Eintracht Frankfurt
Die Sommerpause 2025 brachte für Eintracht Frankfurt große personelle Veränderungen: Mit großen Gefühlen wurden Stürmerstar Hugo Ekitiké zum FC Liverpool (für rund 95 Mio. €) sowie Omar Marmoush im Winter bereits zu Manchester City verabschiedet – zwei Top-Torjäger der Vorsaison, deren Abgänge tiefe Löcher im Offensivspiel hinterlassen haben.
Doch Frankfurt schlug zurück: Jonathan Burkardt wechselte von Mainz 05 für etwa 21 Mio. €, begleitet von Ritsu Dōan (ebenfalls rund 21 Mio. €), die beide frischen Wind ins Sturmzentrum und auf den Flügel bringen. Rasmus Kristensen wurde fest verpflichtet, Michael Zetterer als neuer Rückhalt zwischen den Pfosten installiert – der neue Keeper kam vom SV Werder Bremen (Transferwert ca. 5 Mio. €) . Love Arrhov aus Schweden komplettiert mit seiner jugendlichen Energie das Aufgebot .
Vorphase und Trainingslager:
Im Juli startete das Team mit Leistungstests am 7. und 8., gefolgt vom ersten Training am 9. Juli. Am 19. Juli stand das erste Testspiel gegen FSV Frankfurt auf dem Programm. Dann ging’s zur US‑Tour: ab dem 22. Juli nach Louisville, am 29. gegen Louisville City FC, am 2. August gegen Philadelphia Union, bevor man am 9. August mit einem letzten Freundschaftsspiel zurück in Europa den Feinschliff holte – kurz davor startete der DFB‑Pokal, die Bundesliga begann am 22.–24. August .
Fantasie‑Startelf:
In einem fiktiven 4‑2‑3‑1-System könnte folgende Aufstellung Toppmöllers lauten:
Michael Zetterer – Kristensen, Koch, Theate, Brown
Skhiri, Larsson
Doan, Götze, Bahoya
Burkardt
Diese Konstellation balanciert defensive Stabilität (Koch, Skhiri) mit Kreativität (Götze, Bahoya, Doan) und dem neuen Goalgetter Burkardt – eine mutige Mischung aus Erfahrung, Jugend und variabler Offensivpower .
Erwartungen & Prognose:
Der Angriff hat einiges eingebüßt – fast 40 Bundesliga‑Tore gingen durch den Abgang von Marmoush und Ekitiké verloren –, doch mit Doan und Burkardt ist noch jede Menge Qualität vorhanden . Dortmunds Trainer warnt vor zu großen Erwartungen, doch die Mischung aus kreativem Mittelfeld (Skhiri, Larsson, Götze) und defensiver Ordnung verspricht Spannung .
Meine Prognose: Eintracht bleibt ein Anwärter auf Platz 4–6. Wenn sich Burkardt rasch eingewöhnt und Doan seine Flügel souverän nutzt, könnten die Adler erneut im Kampf um die Champions-League-Plätze mitmischen und vielleicht sogar bis in die K.o.-Runden vordringen .