Vor dem Anpfiff
Wiesbaden, ein Verein aus der 3. Liga, empfing Bayern mit viel Respekt, aber auch mit Kampfgeist. Die Gastgeber wussten um die Herausforderung gegen den Favoriten – und wollten zeigen, dass Pokalabende nie berechenbar sind. Bayern trat mit großer Kapelle und dominierendem Ballbesitz an, während Wehen Müller und Unbekannte waren, die überraschen wollten.
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Der Spielverlauf – ein Auf und Ab der Gefühle
1. Frühe Führung für Bayern (16. Minute, Elfmeter durch Harry Kane):
Bayern kam durch einen Strafstoß in Führung, nachdem Sacha Boey im Strafraum gefoult worden war. Kane verwandelte ruhig ins untere Eck – ein Auftakt nach Maß.
2. Halbzeitpause bei knapper Bayern‑Führung:
Obwohl Bayern das Spiel dominierte und bessere Chancen hatte, gelang es nicht, den Vorsprung auszubauen. Wiesbaden blieb defensiv organisiert und lauerten auf Konter.
3. Olise verdoppelt nach der Pause (51. Minute):
Kaum hatte der zweite Durchgang begonnen, war Michael Olise zur Stelle. Nach einem Abpraller netzte er zum 2:0 ein – scheinbar komfortabel für die Gäste.
4. Wehens Aufbäumen – Fatih Kaya bringt Spannung (64. & 70. Minute):
Erst erzielte der Kapitän (Kaya) mit einem wuchtigen Abschluss das 1:2, dann nutzte er die Bayern‑Defensive mit einem langen Ball, lief frei aufs Tor und glich aus zum 2:2. In dieser Phase hatte Wiesbaden deutlich Oberwasser.
5. Bayern unter Druck – vergebenes Elfmetergeschenk (76. Minute):
Kane bekam erneut die Chance vom Punkt, nachdem er gefoult worden war – allerdings parierte der Wehener Keeper Florian Stritzel. Auch der Nachschuss wurde geklärt. Für Bayern ein Moment des Schocks.
6. Das Ende naht – und dann der Jubel spät in der Nachspielzeit:
Als alle schon mit Verlängerung rechneten, schlug Bayern doch noch zu: In der 94. Minute stieg Harry Kane nach einem Flankenball von Josip Stanišić hoch und köpfte das Siegtor. Der Ausgleich, der keiner war. Drama pur.
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Spieler & Emotionen
Harry Kane war der Mann des Abends: Torschütze zum 1‑0, verschossener Elfmeter, doch Kopfballtor in der Nachspielzeit, das den Bayern den Einzug in die zweite Runde sicherte.
Fatih Kaya, Wiesbadens Käpt’n, zeigte enorme Willenskraft, erzielte beide Treffer für sein Team und machte das Spiel noch einmal heiß.
Florian Stritzel, der Torwart der Gastgeber, glänzte mehrfach – vor allem beim gehaltenen Elfmeter gegen Kane und bei Abwehraktionen, die fast wie Vorentscheidungen anmuteten.
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Fazit
Bayern München entging in Wiesbaden nur knapp einer Blamage. Der dominante Start und die frühe Führung deuteten auf einen ruhigen Abend hin, doch Wiesbaden bewies Charakter, kämpfte sich zurück und hatte das Momentum auf seiner Seite. Erst in der Nachspielzeit entschied ein Kopfball von Kane das Spiel – ein bitterer Moment für Wehen, ein rettender für die Bayern.
Für den Pokal aber einer dieser typischen Abende, die zeigen: Favoriten dürfen nie nachlassen, Und Außenseiter können fast alles – aber eben nicht immer.