Asllani überglücklich nach Triumph in Berlin: „Ich hatte Gänsehaut“
Der Jubel hallte laut durch das Berliner Olympiastadion, als Hoffenheims Stürmerin Kosovare Asllani nach dem sensationellen Sieg ihres Teams gegen Hertha BSC auf dem Rasen stand. Mit strahlenden Augen und einem breiten Lächeln erzählte die 33-jährige Schweden international nach dem Spiel: „Ich hatte Gänsehaut, es war einfach unglaublich!“
Das Spiel begann nervenaufreibend. Hertha BSC, gestärkt durch den Heimvorteil, setzte Hoffenheim von Beginn an unter Druck. Doch Asllani zeigte sich unbeeindruckt. Bereits in der fünften Minute setzte sie einen energischen Angriff, der mit einem kraftvollen Schuss aus 16 Metern knapp am Tor vorbeiging. Die Fans im Stadion spürten sofort, dass die Angreiferin heute einen besonderen Tag erwischt hatte.
„Ich habe heute einfach gespürt, dass es mein Moment ist,“ erklärte sie später in der Mixed Zone. „Manchmal hat man diese Tage, an denen alles zusammenpasst – die Pässe, das Tempo, die Entscheidung. Heute war genau so ein Tag für mich.“
Hoffenheim antwortete mit einem entschlossenen Spielaufbau, und in der 23. Minute war es dann soweit: Asllani nutzte eine Lücke in der Abwehr, setzte zu einem fulminanten Sprint an und vollendete mit einem präzisen Schuss ins untere Eck. Das Stadion wurde für einen Moment still, bevor die Hoffenheim-Fans in lauten Jubel ausbrachen. „Dieses Tor war wie ein Befreiungsschlag für uns,“ sagte Asllani. „Es hat das Team noch enger zusammengeschweißt.“
Im weiteren Verlauf der Partie zeigte die Schwedin nicht nur ihr Offensivtalent, sondern auch enorme Laufbereitschaft und eine starke Präsenz in der Defensive. Mehrfach war sie entscheidend am Ballgewinn beteiligt und leitete gefährliche Konter ein. „Für mich ist Fußball mehr als nur Tore schießen,“ erklärte sie nach dem Spiel. „Es geht darum, als Team zusammenzustehen und jede Minute zu kämpfen.“
Die letzten Minuten waren dramatisch. Hertha erhöhte den Druck, doch die Hoffenheimer Defensive hielt stand. Als der Schiedsrichter das Spiel abpfiff, brach bei Asllani und ihren Mitspielerinnen der Jubel aus. „Ich habe sofort Gänsehaut bekommen,“ erzählte sie, während ihre Stimme vor Emotionen bebte. „Dieses Gefühl, wenn all die harte Arbeit sich auszahlt, wenn du gemeinsam als Team etwas Großes erreichst – das ist unbezahlbar.“
Trainer Sebastian Hoeneß lobte die Leistung seiner Stürmerin in den höchsten Tönen: „Kosovare hat heute nicht nur Tore geschossen, sondern das Spiel maßgeblich geprägt. Ihre Energie und Entschlossenheit sind beeindruckend.“ Auch die Mitspielerinnen zeigten sich begeistert: „Kosovare zieht uns alle mit ihrer Leidenschaft mit,“ sagte Kapitänin Nicole Anyomi.
Der Sieg in Berlin bedeutet für Hoffenheim nicht nur drei wichtige Punkte im Kampf um die oberen Tabellenplätze, sondern auch einen enormen Motivationsschub. „Wir haben heute gezeigt, dass wir auch gegen starke Gegner bestehen können,“ betonte Asllani. „Ich freue mich schon auf die kommenden Spiele. Wenn wir so weiter spielen, können wir Großes erreichen.“
Für Kosovare Asllani war der Triumph in der deutschen Hauptstadt nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch ein emotionaler Höhepunkt in ihrer Karriere. „Ich werde diesen Moment nie vergessen,“ sagte sie lächelnd. „Es sind solche Spiele, die Fußball so besonders machen