Schattenspiel im Münchner Sommer
Die Hitze des Transfer-Sommers 2025 lag schwer über der südbayerischen Hauptstadt. Drinnen in den luxuriösen Büros, wo Entscheidungen über Karrieren und Träume fallen, formte sich eine Wahrheit, die bald das Licht der Öffentlichkeit suchte. Im Mittelpunkt: der 18-jährige Sturmtank aus Schweden, Jonah Kusi-Asare, groß, grazil – ein Juwel mit Maßgröße 1,96 m, robust im Körper und präzise im Abschluss .
Mitte August war der Plan klar: Jonah würde als Backup für Harry Kane in München bleiben – ein Versprechen, das ihm mehrfach zugesichert worden war. Er solle Spielminuten sammeln, sich entwickeln und als Teil des Kaders wachsen. So berichtete Sky via Kerry Hau: Bayern habe sämtliche Leihangebote gestoppt, und Jonah sollte „immer wieder Minuten bekommen“ .
Doch die Lage änderte sich dramatisch, als Nicolas Jackson von Chelsea kam – ebenso auf Leihbasis – und den Kader aufmischte. Plötzlich war der Weg frei, und wenige Tage vor Transferschluss wurde Jonah abrupt mitgeteilt, er solle sich eine neue Heimat suchen .
Für Jonah ein Schock: Er hatte nicht gehen wollen. Sein Plan war klar: kämpfen, lernen, wachsen – mitten unter Champions-League-Atmosphäre. Nun aber wartete ein Leihgeschäft nach Fulham auf ihn, ein Topklub in England, aber eben nicht die Bühne, auf die er sich eingestellt hatte .
Die Realität war nüchtern: Bayern verlängerte seinen Vertrag, sicherte sich eine Rückkaufoption – und lieh ihn schließlich für eine Saison an Fulham aus, mit Kaufoption für die Engländer und Rückkaufklausel für sich selbst . Alles legal, alles professionell – doch das Versprechen war gebrochen.
Und so begann Jonah seine Reise nach London. Er war „wirklich glücklich“, sagte er – eine Maske über dem Pieks im Herz . Für München war es rational: Kader verstärken, auch mit Blick auf Nicolas Jackson . Aber für Jonah war es ein Albtraum in Zeitlupe – ein Versprechen, das verwehte, als das große Transferkarussell über ihn hinwegrollte.