Sebastian Kehl lobt Chukwuemeka- und Fabio-Silva-Transfers: „Entspricht nicht dem Markttrend“
Borussia Dortmund hat in der jüngsten Transferperiode mit den Verpflichtungen von Carney Chukwuemeka und Fabio Silva für viel Aufsehen gesorgt. Sebastian Kehl, der Sportdirektor des BVB, zeigte sich nach Abschluss der Deals äußerst zufrieden und bezeichnete die Transfers als „außerhalb des üblichen Markttrends“. Was genau steckt hinter dieser Aussage, und warum sind die Verpflichtungen dieser beiden jungen Talente so bedeutsam für den Verein?
Carney Chukwuemeka, der erst 19-jährige englische Mittelfeldspieler, wechselte aus der Premier League vom FC Aston Villa zu Dortmund. Bereits in England wurde er als eines der vielversprechendsten Nachwuchstalente gefeiert. Mit seiner Mischung aus technisch versiertem Spiel, hoher Laufbereitschaft und einer beeindruckenden Physis bringt Chukwuemeka Eigenschaften mit, die ideal zu Dortmunds Spielstil passen. Besonders bemerkenswert: Die Ablösesumme für Chukwuemeka liegt deutlich unter dem aktuellen Marktwert vergleichbarer Talente – ein echter Schnapper, der zeigt, dass Dortmund auf dem Transfermarkt klug agiert.
Fabio Silva, der portugiesische Stürmer, wechselte bereits im Sommer zum BVB. Auch er bringt viel Potenzial mit und hat in der englischen Premier League bei Wolverhampton Wanderers erste Erfahrungen auf höchstem Niveau gesammelt. Seine Geschwindigkeit, Technik und Torgefahr machen ihn zu einem gefährlichen Angreifer, der in Dortmund weiter reifen soll. Auch bei Silva gelang es dem Verein, eine vernünftige Ablösesumme zu verhandeln, die nicht den oftmals exorbitanten Marktpreisen entspricht.
Sebastian Kehl erklärte in einem Interview: „Wir haben bewusst darauf geachtet, Transfers zu tätigen, die unseren sportlichen und wirtschaftlichen Vorstellungen entsprechen. Wir wollen keine Spieler kaufen, nur weil sie gerade im Trend liegen oder die Medien sie hypen. Chukwuemeka und Silva sind genau die Talente, die wir brauchen, und die zu einem fairen Preis zu bekommen, ist ein großer Erfolg für uns.“
Mit diesen beiden Verpflichtungen setzt Borussia Dortmund ein klares Zeichen gegen den häufig kritisierten Transferwahn im modernen Fußball. Während andere Klubs Unsummen für unbewiesene Spieler ausgeben, bleibt Dortmund seiner Linie treu: Nachhaltigkeit, Talentförderung und wirtschaftliche Vernunft. Kehl betonte: „Der Markt ist aktuell sehr überhitzt, aber wir wollten nicht mitziehen. Stattdessen haben wir gezielt investiert – in Spieler, die eine Perspektive haben und zu unserer Philosophie passen.“
Die Fans des BVB sind begeistert und hoffen, dass Chukwuemeka und Silva schnell zu prägenden Figuren im Kader werden. Beide Spieler verfügen über die nötige Qualität und den Ehrgeiz, um sich in der Bundesliga durchzusetzen und langfristig wichtige Rollen im Team zu übernehmen.
Die kommende Saison wird zeigen, ob die klugen Transfers Früchte tragen. Doch eins ist sicher: Borussia Dortmund hat mit diesen Deals bewiesen, dass man auf dem Transfermarkt auch gegen den Strom schwimmen kann – und dabei sportlich und finanziell erfolgreich bleibt.