Gute Nachrichten für das DFB-Team: Serge Gnabry fit für Nordirland-Spiel
Die deutsche Nationalmannschaft kann im zweiten WM-Qualifikationsspiel gegen Nordirland auf einen ihrer Schlüsselspieler setzen: Serge Gnabry hat grünes Licht von den Mannschaftsärzten erhalten und wird am Dienstagabend in der Startelf stehen. Der Flügelstürmer vom FC Bayern München hatte sich beim Auftaktspiel gegen die Slowakei am vergangenen Donnerstag leicht verletzt und musste frühzeitig ausgewechselt werden. Nun ist klar: Die Sorgen waren unbegründet – Gnabry ist zurück.
„Serge ist wieder voll belastbar“ – Flick erleichtert
Bundestrainer Hansi Flick zeigte sich auf der Pressekonferenz am Montagmittag sichtlich erleichtert:
„Serge ist wieder voll belastbar. Er hat am Sonntag das komplette Training absolviert und alle Tests bestanden. Wir sind froh, dass er gegen Nordirland spielen kann – er gibt unserem Offensivspiel eine ganz andere Dynamik.“
Die medizinische Abteilung des DFB bestätigte, dass es sich lediglich um eine leichte Muskelverhärtung im Oberschenkel gehandelt habe – keine strukturelle Verletzung. Gnabry habe von Anfang an ein gutes Gefühl gehabt, doch man habe „nichts riskieren“ wollen.
Offensivkraft gegen kompakte Nordiren gefragt
Nach dem holprigen 2:1-Auftaktsieg gegen die Slowakei, bei dem vor allem das Angriffsspiel der DFB-Elf phasenweise ideenlos wirkte, könnte Gnabrys Rückkehr genau zum richtigen Zeitpunkt kommen. Gegen tiefstehende Nordiren wird es darauf ankommen, mit Tempo, Kreativität und Zielstrebigkeit in die gefährlichen Räume zu kommen – Qualitäten, die Gnabry wie kaum ein Zweiter im deutschen Team verkörpert.
„Serge bringt nicht nur Schnelligkeit, sondern auch Abschlussstärke mit. Er ist immer für ein Tor gut – und das brauchen wir“, so Flick.
Wettlauf gegen die Zeit gewonnen
Noch am Freitag hatten Medien spekuliert, ob Gnabry überhaupt für den restlichen Lehrgang zur Verfügung stehen würde. Einige Boulevardzeitungen berichteten gar von einem „vorzeitigen Rückflug nach München“. Doch der 30-Jährige selbst blieb ruhig und fokussiert:
„Ich habe gespürt, dass es nichts Ernstes ist. Ich wollte unbedingt beim nächsten Spiel dabei sein – und dafür habe ich alles gegeben.“
Unterstützt von den Physios, absolvierte Gnabry ein individuelles Reha-Programm und stand bereits zwei Tage später wieder auf dem Platz. Ein Beweis für seine professionelle Einstellung – und für seinen unbedingten Willen, ein wichtiger Teil des Teams zu bleiben.
Starkes Signal Richtung WM 2026
Mit seiner Rückkehr sendet Gnabry auch ein klares Signal im Hinblick auf die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. In einem DFB-Kader im Umbruch zählt der Flügelspieler zu den erfahrensten Akteuren. Seine Präsenz, sein Tempo und seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor könnten im weiteren Verlauf der Qualifikation entscheidend sein.
Fazit:
Serge Gnabrys rechtzeitige Rückkehr ist nicht nur ein sportlicher Gewinn für das DFB-Team, sondern auch ein psychologischer Schub. Gegen Nordirland zählt nur ein Sieg – und mit Gnabry in Topform steigen die Chancen