Terzić im Fokus: Der Ex-Dortmund-Coach und das nächste Kapitel bei Bayer Leverkusen?
Nach seinem emotionalen Abschied von Borussia Dortmund im Sommer 2025 richtet Edin Terzić den Blick entschlossen nach vorn. Der 42-Jährige, der den BVB zu zwei DFB-Pokalsiegen und einem Champions-League-Finale geführt hatte, ist offiziell auf Vereinssuche – doch Gerüchte um eine spektakuläre Rückkehr in die Bundesliga nehmen Fahrt auf. Insbesondere ein Klub rückt dabei ins Rampenlicht: Bayer 04 Leverkusen.
„Ich habe viel gelernt in Dortmund – über Fußball, über Menschenführung, über mich selbst“, sagte Terzić jüngst in einem Interview mit einem deutschen Fachmagazin. „Ich bin bereit für die nächste Herausforderung. Es muss nur passen – sportlich, menschlich und perspektivisch.“ Worte, die in Fußball-Deutschland sofort Spekulationen befeuerten.
Denn in Leverkusen brodelt es hinter den Kulissen. Der aktuelle Trainer, Xabi Alonso, dessen Vertrag ursprünglich bis 2026 lief, wird seit Wochen mit internationalen Topklubs in Verbindung gebracht. Vor allem ein Wechsel nach Spanien scheint nur noch eine Frage der Zeit. Bayer 04, das in den letzten Jahren unter Alonso eine moderne, pressingintensive Spielweise kultiviert hat, sucht offenbar bereits nach einem möglichen Nachfolger – und Terzić soll ganz oben auf der Liste stehen.
Was für Terzić spricht? Viel. Der Fußballlehrer mit kroatischen Wurzeln versteht es, junge Spieler zu entwickeln, taktische Flexibilität zu zeigen und unter hohem Erwartungsdruck zu bestehen. In Dortmund musste er stets zwischen Anspruch und Realität balancieren – ein täglicher Drahtseilakt, den er mit bemerkenswerter Ruhe meisterte. Auch seine emotionale Bindung zum Spiel und seine Fähigkeit, eine Mannschaft zu motivieren, haben ihm viele Sympathien eingebracht.
Insider berichten, dass es bereits erste lose Gespräche zwischen dem Umfeld von Terzić und Leverkusens Sportdirektor Simon Rolfes gegeben haben soll. Konkrete Verhandlungen seien aber noch nicht geführt worden – auch, weil sich Leverkusen noch nicht final von Alonso getrennt habe. Doch die Zeichen deuten auf Bewegung. „Edin wäre ein starker Kandidat, keine Frage“, wird ein namentlich nicht genannter Klubverantwortlicher zitiert.
Für Terzić wäre Leverkusen eine spannende Station. Der Kader ist jung, talentiert und hungrig – genau das richtige Umfeld für einen Trainer, der Wert auf Teamgeist, Dynamik und taktische Weiterentwicklung legt. Zudem kennt er die Bundesliga aus dem Effeff und hat bewiesen, dass er mit Stars ebenso umgehen kann wie mit Talenten.
Noch ist nichts entschieden. Doch eines ist klar: Edin Terzić ist zurück im Spiel – und Bayer Leverkusen könnte bald seine neue Bühne werden.