Bayern drängt auf Upamecano-Verlängerung – Real Madrid wittert Gelegenheit
München – Die Uhr tickt. Der Vertrag von Dayot Upamecano beim FC Bayern München läuft im Sommer 2026 aus, doch hinter den Kulissen herrscht bereits jetzt höchste Alarmbereitschaft. Laut exklusiven Informationen aus Klubkreisen will der deutsche Rekordmeister die Gespräche mit dem französischen Innenverteidiger dringend wieder aufnehmen – bevor Europas Elite, allen voran Real Madrid, ernst macht.
Upamecano, 26, wechselte 2021 für rund 42,5 Millionen Euro von RB Leipzig an die Isar und ist seither eine feste Größe in der Defensive der Münchner. Trotz gelegentlicher Formschwankungen schätzt der Verein seine physischen Qualitäten, seine Schnelligkeit und sein Stellungsspiel. Doch genau diese Attribute machen ihn auch für andere Topklubs interessant – insbesondere für Real Madrid, die ihre Abwehr langfristig neu aufstellen wollen.
Ein erstes Sondierungsgespräch zwischen Upamecanos Management und dem FC Bayern soll bereits im Frühjahr stattgefunden haben – damals jedoch ohne konkretes Ergebnis. Nun mehren sich die Gerüchte, dass Real Madrid bereit sei, im nächsten Sommer zuzuschlagen, sollte sich eine Vertragsverlängerung in München weiter hinauszögern. Ablösefrei wäre der französische Nationalspieler dann allerdings erst 2026 – aber ein vorzeitiger Wechsel 2025 zu einem reduzierten Preis scheint im Bereich des Möglichen.
„Real beobachtet Upamecano seit Jahren“, berichtet ein Insider aus dem Umfeld der Königlichen. „Man sieht in ihm nicht nur einen potenziellen Nachfolger für Rüdiger oder Alaba, sondern auch eine strategische Verstärkung für das nächste Jahrzehnt.“
Bayern-Sportvorstand Max Eberl möchte das jedoch unbedingt verhindern. Nach dem ablösefreien Verlust von David Alaba an Real im Jahr 2021 will man ein ähnliches Szenario nicht noch einmal erleben. Intern soll Eberl das Thema zur Chefsache erklärt haben. Eine Verlängerung bis mindestens 2029 mit einer leistungsgerechten Gehaltserhöhung steht im Raum.
Upamecano selbst hält sich bedeckt. In einem Interview während der Länderspielpause sagte er nur: „Ich fühle mich in München wohl, aber im Fußball weiß man nie, was passiert.“ Eine diplomatische Antwort – doch sie befeuert die Spekulationen weiter.
Auch der neue Bayern-Trainer Vincent Kompany gilt als großer Fan des Franzosen und sieht ihn als Schlüsselspieler seiner defensiven Neuausrichtung. „Dayot hat alle Werkzeuge, um ein Abwehrchef auf Weltklasse-Niveau zu sein. Ich will ihn langfristig im Team halten“, erklärte Kompany zuletzt.
Die kommenden Wochen könnten entscheidend sein. Sollte der FC Bayern nicht bald konkrete Schritte unternehmen, könnte Real Madrid die Gunst der Stunde nutzen – und sich einen der begehrtesten Innenverteidiger Europas sichern. Der Poker hat begonnen.