Terzić blickt auf die nächste Herausforderung – Leverkusen als mögliches Ziel
Nach seinem überraschenden Abschied von Borussia Dortmund im Sommer 2025 hat sich Edin Terzić erstmals ausführlich über seine Zukunft geäußert. Der 42-jährige Fußballlehrer, der den BVB noch im Mai ins Champions-League-Finale führte, scheint bereit für das nächste Kapitel seiner Karriere – und Bayer 04 Leverkusen könnte dabei eine zentrale Rolle spielen.
In einem exklusiven Interview mit dem fiktiven Sportmagazin Fußball Heute sprach Terzić offen über seine Ambitionen:
„Ich bin hungrig. Ich hatte das Privileg, mit Dortmund große Momente zu erleben – aber ich spüre, dass noch mehr möglich ist. Ich will eine Mannschaft formen, die nicht nur erfolgreich ist, sondern auch mutigen, leidenschaftlichen Fußball spielt.“
Die Spekulationen um einen möglichen Wechsel zu Bayer Leverkusen sind nicht neu. Nachdem Xabi Alonso den Verein nach dem historischen Meistertitel 2024 verlassen hatte, wurde sein Nachfolger Gerardo Seoane trotz solider Leistungen immer wieder infrage gestellt. Interne Quellen berichten, dass die Werkself-Bosse mit Terzić bereits lose Gespräche geführt haben – ein Kontakt, den keine Seite offiziell bestätigen möchte, der jedoch zunehmend an Substanz gewinnt.
Terzić gilt als akribischer Taktiker mit emotionaler Bindung zu seinen Teams. Bei Dortmund hatte er sich vor allem durch seine Nähe zur Mannschaft und sein taktisches Geschick in K.-o.-Spielen einen Namen gemacht. Im Champions-League-Finale 2025 gegen Manchester City unterlag der BVB zwar knapp mit 1:2, doch der Weg dorthin – unter anderem mit Siegen gegen Real Madrid und Juventus – bleibt unvergessen.
Leverkusen könnte für Terzić eine ideale Plattform bieten: ein gut strukturierter Klub, internationale Ambitionen, ein starker Kader – und die Möglichkeit, seine Philosophie in einem ruhigeren Umfeld zu implementieren als im emotional aufgeladenen Dortmund.
„Ich suche kein Abenteuer, sondern ein Projekt“, betonte Terzić im Interview. „Ein Verein, der eine Vision hat, der bereit ist, einen gemeinsamen Weg zu gehen – auch wenn es mal Gegenwind gibt.“
Insider aus dem Leverkusener Umfeld berichten, dass Terzić’ Name ganz oben auf der Shortlist steht – noch vor internationalen Kandidaten wie Julen Lopetegui oder Graham Potter. Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes soll ein großer Befürworter von Terzić sein, schätzt dessen Detailverliebtheit und dessen Fähigkeit, junge Spieler zu entwickeln.
Ob es tatsächlich zu einer Zusammenarbeit kommt, bleibt offen – doch die Zeichen verdichten sich. Terzić jedenfalls wirkt fokussiert, fast entschlossen:
„Ich habe viel gelernt. Jetzt ist es Zeit, das nächste Kapitel aufzuschlagen.“
Der Fußball schaut gespannt auf die kommenden Wochen. Denn wenn Edin Terzić tatsächlich in die BayArena wechselt, dürfte das nicht nur die Bundesliga, sondern auch den europäischen Wettbewerb in der kommenden Saison maßgeblich beeinflussen.