Tom Bischof macht Fortschritte: Hoffnungsträger des FC Bayern zurück auf dem Platz
München – Gute Nachrichten für alle Fans des FC Bayern München: Tom Bischof, das junge Mittelfeldtalent der deutschen Rekordmeister, hat am Montag erstmals wieder Teile des Mannschaftstrainings absolvieren können. Nach wochenlanger Reha aufgrund einer hartnäckigen Muskelverletzung im Oberschenkel steht der 20-Jährige nun kurz vor dem Comeback – und sorgt damit für Optimismus an der Säbener Straße.
Die Sonne strahlte über dem Trainingsgelände, als Bischof in rot-weißer Trainingskleidung mit seinen Teamkollegen die ersten Passübungen absolvierte. Zwar war sein Pensum noch reduziert, doch seine Bewegungen wirkten kontrolliert, fokussiert und überraschend dynamisch. In Absprache mit dem medizinischen Stab nahm er an taktischen Spielformen teil, verzichtete aber auf Zweikämpfe und intensives Sprinttraining. Ein klares Signal: Die Verantwortlichen wollen nichts überstürzen – aber der Weg zurück ist geebnet.
Bischof war im Sommer von der TSG Hoffenheim zum FC Bayern gewechselt, als perspektivischer Spielmacher mit außergewöhnlichem Spielverständnis und präziser Technik. Der Transfer galt als Coup – doch kurz nach Beginn der Saisonvorbereitung verletzte sich der U21-Nationalspieler und fiel zunächst wochenlang aus. Die anfängliche Euphorie wich vorsichtiger Hoffnung. Nun, rund zwei Monate später, scheint sich die Geduld auszuzahlen.
Trainer Vincent Kompany äußerte sich am Rande des Trainings erfreut: „Tom arbeitet sehr hart an seinem Comeback. Wir wollen ihn Schritt für Schritt heranführen. Heute war ein wichtiger Meilenstein – und ich bin zuversichtlich, dass er bald wieder eine Option für den Kader sein kann.“ Auch Sportvorstand Christoph Freund lobte Bischofs Einstellung: „Er ist jung, aber schon sehr professionell. Sein Wille, zurückzukommen, ist beeindruckend.“
Im Mittelfeld der Bayern herrscht trotz namhafter Konkurrenz (u.a. Kimmich, Goretzka, Pavlović) ein spürbarer Wunsch nach frischem Wind. Bischof bringt genau das mit, was der Mannschaft zuletzt manchmal gefehlt hat: Kreativität zwischen den Linien, Mut zum Risiko und ein feines Gespür für das Tempo des Spiels. Sein Stil erinnert viele an frühere große Spielmacher – und nicht wenige sehen in ihm ein Versprechen für die Zukunft.
Ob Bischof bereits für das kommende Bundesliga-Spiel nominiert wird, bleibt offen. Wahrscheinlicher ist ein erster Einsatz bei der zweiten Mannschaft oder ein Kurzeinsatz in einem weniger intensiven Spiel. Doch die Signale sind deutlich: Der junge Bayer kehrt zurück – und will sich in der Welt des Spitzensports etablieren.
Der Weg ist noch lang, doch der erste große Schritt ist gemacht. Tom Bischof ist wieder da – und mit ihm eine neue Hoffnung für d
en FC Bayern.