„Viele reden, aber wenige sagen die Wahrheit“ – Nicolas Jacksons Berater mit Seitenhieb auf Uli Hoeneß?
Die Fußballwelt ist bekannt für ihre Machtspiele, Gerüchte und stillen Grabenkämpfe hinter den Kulissen – und jüngst scheint sich ein weiteres Kapitel dieser endlosen Saga zu öffnen. Im Mittelpunkt: Nicolas Jackson, der senegalesische Stürmer des FC Chelsea, und eine Aussage seines Beraters Diomansy Kamara, die die Branche elektrisiert hat.
„Viele reden, aber wenige sagen die Wahrheit“, ließ Kamara in einem Interview mit einem französischen Radiosender fallen – scheinbar beiläufig, doch wer zwischen den Zeilen liest, erkennt schnell: Diese Worte waren kein Zufall. Sie wirkten wie eine direkte Replik auf die vielbeachteten Aussagen von Uli Hoeneß, dem Ehrenpräsidenten des FC Bayern München. Dieser hatte kürzlich öffentlich behauptet, dass Jacksons kolportierte Kaufverpflichtung durch den deutschen Rekordmeister nur greife, wenn der Spieler mindestens 40 Spiele in der Startelf bestreite.
Diese Zahl – 40 Starts – sorgte in Medien und Fanlagern für Stirnrunzeln. Zum einen ist sie ungewöhnlich hoch für eine Saison mit begrenztem Spielkalender, zum anderen war sie bislang in keiner bekannten Vertragsklausel offiziell bestätigt. Kamara, der als erfahrener Spielerberater in Europa und Afrika bekannt ist, ließ sich nicht zu direkten Dementis hinreißen – stattdessen setzte er auf eine Mischung aus Andeutung und subtiler Provokation.
Insider berichten, dass Jacksons Wechsel nach München bereits weiter gediehen sei, als öffentlich bekannt. Die medizinischen Checks seien geplant, die persönlichen Konditionen abgestimmt. Allein der genaue Modus – Leihe mit Kaufpflicht oder -option – sei noch Gegenstand interner Verhandlungen. Hoeneß’ öffentliche Aussage könnte als Versuch gewertet werden, Druck aufzubauen, möglicherweise auch den Preis zu drücken oder alternative Lösungen zu testen.
Doch Kamara, der als eloquenter und mediengewandter Taktiker gilt, konterte auf seine Weise. Die Wahrheit, so ließ er durchblicken, liege nicht in Interviews, sondern in Verträgen – und diese seien nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Seine Aussage traf einen Nerv. Denn sie stellte die Frage: Wer manipuliert hier das Narrativ? Ist es der Berater, der seinen Klienten ins bestmögliche Licht rücken will – oder ist es ein Funktionär, der mit gezielten Aussagen Einfluss auf einen potenziellen Deal nimmt?
Was auch immer die Wahrheit sein mag – klar ist: In der Arena des modernen Fußballs sind Worte oft genauso mächtig wie Tore. Kamara hat mit einem Satz ein Fass geöffnet, das die kommenden Wochen begleiten dürfte. Und Hoeneß? Der schweigt seitdem. Aber wer ihn kennt, weiß: Das letzte Wort ist ihm selten
zu nehmen.