Jonas Wind begeistert Trainer Simonis: „Ein intelligenter Stürmer mit außergewöhnlichem Spielverständnis“
Wolfsburg – Während der VfL Wolfsburg sich auf die entscheidende Phase der Bundesliga-Saison vorbereitet, sorgt ein Spieler besonders für Optimismus an der Autostadt: Jonas Wind. Der dänische Nationalspieler, der nach einer langwierigen Muskelverletzung langsam wieder zur Topform zurückkehrt, erhält derzeit großes Lob von Cheftrainer Paul Simonis. In einem Interview nach dem Training am Dienstag sprach Simonis mit sichtlicher Begeisterung über seinen Angreifer: „Jonas ist ein wirklich intelligenter Stürmer. Seine Spielübersicht, sein Timing und seine Bewegungen zwischen den Linien sind auf höchstem Niveau.“
Wind, der im Sommer 2022 vom FC Kopenhagen zu den Wölfen wechselte, hat sich trotz wiederholter Rückschläge durch Verletzungen als zentrale Figur im Offensivspiel etabliert. In seinen bislang 53 Bundesliga-Einsätzen erzielte er 17 Tore und bereitete weitere 10 vor – Zahlen, die seine Effektivität im letzten Drittel eindrucksvoll belegen. Doch für Simonis geht Winds Wert weit über Statistiken hinaus.
„Er denkt das Spiel eine Sekunde schneller als viele andere auf dem Platz. Er weiß genau, wann er sich fallen lassen muss, wann er den Pass in die Tiefe spielt und wann er selbst den Abschluss sucht. Solche Spieler sind selten“, betonte der Coach, der seit Anfang der Saison an der Seitenlinie steht und für seine detailverliebte Spielanalyse bekannt ist.
Tatsächlich war Winds Rückkehr ins Mannschaftstraining in den letzten Wochen eines der positiven Highlights im Trainingszentrum am Elsterweg. Mit gezielten Einheiten, abgestimmt auf seine physische Belastbarkeit, arbeitet der 26-Jährige daran, rechtzeitig zur heißen Phase der Saison voll einsatzfähig zu sein. In internen Testspielen soll er bereits durch kluge Laufwege, starke Ballabschirmung und präzise Pässe geglänzt haben.
Auch sportdirektorische Stimmen aus dem Verein untermauern die Hoffnung, dass Wind in der Schlussphase der Saison den Unterschied machen könnte. „Wir wissen, was wir an Jonas haben“, sagte Sportdirektor Marcel Schäfer. „Er ist nicht nur ein exzellenter Fußballer, sondern auch ein Ruhepol in der Kabine. Seine Erfahrung, sein Charakter und sein Auge für den Mitspieler machen ihn zu einem echten Anführer.“
Obwohl Wind in dieser Saison bisher nur sporadisch zum Einsatz kam, könnte sein Comeback ein entscheidender Faktor im Kampf um die internationalen Plätze werden. Wolfsburg rangiert derzeit im Mittelfeld der Tabelle, doch mit einem formstarken Wind im Angriff scheint vieles möglich.
Simonis fasste es am Ende des Gesprächs treffend zusammen: „Wenn Jonas bei 100 Prozent ist, dann hebt er unser Spiel auf ein anderes Niveau.