Tensions Rise at Bayern: Vincent Kompany und Harry Kane geraten im Kabinen-Streit aneinander
München – Beim FC Bayern München brodelt es hinter den Kulissen. Wie aus vereinsnahen Kreisen zu hören ist, soll es zwischen Trainer Vincent Kompany und Stürmerstar Harry Kane zu ernsthaften Spannungen gekommen sein. Auslöser soll ein hitziger Disput über taktische Anweisungen in der Kabine gewesen sein – nur wenige Minuten nach dem enttäuschenden 1:1 gegen den SC Freiburg.
Augenzeugen berichten, dass Kompany direkt nach Abpfiff in der Kabine das Wort ergriff und die Mannschaft für die aus seiner Sicht „mutlose“ zweite Halbzeit kritisierte. Besonders Harry Kane soll sich von den Aussagen des Trainers persönlich angegriffen gefühlt haben. Laut einem anonymen Mitarbeiter sei Kane aufgestanden und habe erwidert: „Ich bin nicht nach München gekommen, um mir vorschreiben zu lassen, wie ich zu spielen habe. Ich weiß, wie man Tore schießt.“
Kompany ließ dies nicht unkommentiert stehen. Laut dem Insider entgegnete er in scharfem Ton: „Du spielst für das Team, nicht für dich selbst, Harry. Wenn du das nicht verstehst, sitzen wir hier nicht im selben Boot.“
Der Streit habe sich laut Bericht so weit zugespitzt, dass mehrere Mitspieler – darunter Kapitän Manuel Neuer und Joshua Kimmich – dazwischengehen mussten, um die Situation zu beruhigen. „So etwas habe ich in meiner Zeit bei Bayern selten erlebt“, sagte eine Quelle, die anonym bleiben möchte. „Es war elektrisierend. Die Spannung war mit Händen zu greifen.“
Sportdirektor Christoph Freund wurde noch am selben Abend über die Situation informiert. Offiziell gibt sich der Verein jedoch bedeckt. Auf Nachfrage erklärte ein Sprecher: „Wir kommentieren keine Interna aus der Kabine. Die Stimmung in der Mannschaft ist fokussiert und professionell.“
Doch hinter verschlossenen Türen soll man sich Sorgen machen. Während Kane in der letzten Saison mit 36 Bundesliga-Toren eine herausragende Debütsaison hinlegte, will Kompany das System modernisieren und erwartet von seinem Top-Stürmer mehr Laufarbeit und Defensivverhalten. Kane hingegen sieht sich primär als Vollstrecker – und weniger als Pressingmaschine.
Ob der Streit langfristige Folgen für die Zusammenarbeit haben wird, bleibt abzuwarten. Fakt ist: Ein solcher Konflikt zwischen Trainer und Schlüsselspieler kann in einem Klub wie Bayern schnell zur Belastung werden – sportlich wie atmosphärisch.
Insider vermuten bereits, dass der kommende Spieltag gegen RB Leipzig zu einem Schicksalsspiel für die fragile Beziehung werden könnte. Sollte Kane erneut aus dem Spielplan „herausfallen“ und Kompany öffentlich an seinen Leistungen zweifeln, könnte sich der Graben zwischen den beiden weiter vertiefen.
Die Bayern-Fans hoffen derweil, dass es sich nur um ein reinigendes Gewitter handelt – und nicht um den Anfang eines größeren Sturms.