Hinter den Kulissen von RB Leipzig: Der explosive Abgang von Lois Openda – Zerwürfnis mit Xavi Simons und Bruch mit dem Team
Was zunächst wie ein überraschender Transfer schien, entpuppt sich nun als Folge tiefgreifender Spannungen innerhalb der Mannschaft: Lois Openda hat RB Leipzig nicht nur verlassen – er flüchtete förmlich. Laut einem brisanten Bericht des Sport Bild kam es in den Wochen vor seinem Abschied zu heftigen internen Konflikten, insbesondere mit dem niederländischen Jungstar Xavi Simons. Der als ehrgeizig und emotional geltende belgische Stürmer soll zunehmend isoliert gewesen sein – sowohl sportlich als auch menschlich.
Openda, der noch in der Hinrunde als unumstrittener Leistungsträger gefeiert wurde, geriet offenbar immer mehr in Konflikt mit Teilen des Teams. Insbesondere im Trainingsalltag kam es laut Augenzeugen wiederholt zu lautstarken Auseinandersetzungen. Der Wendepunkt: Ein hitziges Trainingsspiel, in dem Xavi Simons Openda wegen mangelnden Teamgeists scharf kritisierte. Openda soll daraufhin ausgerastet sein, es fielen schwere Worte, angeblich auch Drohungen. Trainer Marco Rose versuchte zu schlichten, doch das Tischtuch war zerschnitten.
Interne Quellen berichten, dass Openda sich zunehmend von der Gruppe entfremdete. In der Kabine herrschte eisige Stimmung – Gespräche mit Mitspielern blieben aus, selbst beim gemeinsamen Mittagessen mied er die Nähe zum Team. „Er war physisch da, aber mental längst weg“, zitiert Sport Bild einen anonymen Mannschaftsbetreuer. Auch sein Verhalten abseits des Platzes sorgte für Kopfschütteln: Eigenbrötlerisch, unnahbar, teilweise gar respektlos – das einstige Sturmjuwel passte plötzlich nicht mehr zum Leipziger Kollektiv.
Das Verhältnis zu Xavi Simons, der als aufstrebender Taktgeber der Offensive eine zentrale Rolle im Teamgefüge einnahm, verschlechterte sich rapide. Die beiden sprachen monatelang kaum noch miteinander, von Harmonie auf dem Platz war nichts mehr zu sehen. Statt Kombinationen – nur noch Konkurrenz.
RB Leipzig entschloss sich schließlich zum drastischen Schritt: Ein Verkauf wurde vorbereitet, hinter verschlossenen Türen sondierte Sportdirektor Rouven Schröder bereits früh Optionen. Nach außen hin wurde der Transfer als „beiderseitige Entscheidung“ verkauft, doch hinter den Kulissen brodelte es. Dass Openda ausgerechnet kurz nach dem Champions-League-Aus wechselte, interpretieren viele als Flucht statt Neuanfang.
Fakt ist: Die explosive Mischung aus Charakterkonflikten, sportlicher Unzufriedenheit und persönlichen Eitelkeiten führte zum Zerwürfnis. Was bleibt, ist ein Scherbenhaufen – und die Erkenntnis, dass selbst Top-Talente ohne Teamgeist keinen Platz im modernen Spitzenfußball haben.
RB Leipzig richtet den Blick nach vorn, Xavi Simons gilt weiter als Hoffnungsträger. Und Openda? Der sucht nun andernorts sein Glück – doch der Schatten aus Leipzig wird ihn womöglich länger verfolgen, als
ihm lieb ist.