Sensation perfekt: Joshua Kimmich kehrt zum VfB Stuttgart zurück – Karriereende in der Heimat geplant
Es ist eine Nachricht, die Fußball-Deutschland elektrisiert: Joshua Kimmich, Kapitän der Nationalmannschaft und des FC Bayern München, hat gestern Abend nach dem 3:1-Sieg gegen Nordirland offiziell verkündet, dass er im Sommer 2026 zu seinem Jugendklub VfB Stuttgart zurückkehren wird. Der 30-Jährige möchte dort seine aktive Karriere beenden – genau dort, wo sie einst begann.
„Für mich ist das kein Schritt zurück, sondern ein Schritt nach Hause“, erklärte Kimmich sichtlich bewegt in der Mixed Zone des Berliner Olympiastadions. „Ich habe beim VfB das Fußballspielen gelernt, meine ersten Träume gehabt. Es war immer mein Wunsch, irgendwann dorthin zurückzukehren. Jetzt fühlt es sich richtig an.“
Kimmichs Karriere ist eine der bemerkenswertesten des deutschen Fußballs der letzten Dekade. Vom VfB Stuttgart aus wechselte er 2013 zunächst zum RB Leipzig, ehe er 2015 beim FC Bayern München den internationalen Durchbruch schaffte. Dort entwickelte er sich unter Trainern wie Pep Guardiola, Carlo Ancelotti und Hansi Flick zum Weltklassespieler – flexibel einsetzbar, taktisch brillant, leidenschaftlich bis zur letzten Minute.
Mit den Bayern gewann er unter anderem acht deutsche Meisterschaften, drei DFB-Pokale und die Champions League 2020. Als Führungsspieler prägte er eine Ära – nun beginnt ein neues Kapitel.
Laut VfB-internen Quellen ist der Wechsel bereits in Grundzügen fixiert. Kimmich habe sich bewusst gegen lukrative Angebote aus der Premier League und Saudi-Arabien entschieden – stattdessen lockte ihn die emotionale Verbindung zur Heimat.
„Joshua wird bei uns nicht nur sportlich, sondern auch menschlich eine enorme Bereicherung sein“, sagte VfB-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth. „Er kennt den Verein, das Umfeld, die Mentalität. Seine Rückkehr ist ein Signal an alle: Der VfB hat große Ambitionen.“
Die Stuttgarter, die sich in den letzten Jahren aus dem Tabellenkeller zur festen Größe in der oberen Tabellenhälfte gemausert haben, planen Kimmich als zentrale Figur im Mittelfeld. Er soll nicht nur das Spiel lenken, sondern auch als Mentor für die nächste Spielergeneration dienen.
Bundestrainer Julian Nagelsmann zeigte sich auf der Pressekonferenz nach dem Nordirland-Spiel ebenfalls beeindruckt: „Das zeigt Joshuas Charakter. Er denkt nicht nur an Titel, sondern auch an Werte, an Herkunft, an Identität. Das ist selten im heutigen Fußball.“
Für Kimmich ist es mehr als ein sportlicher Wechsel – es ist eine Rückkehr zu seinen Wurzeln. Die Fans des VfB dürften sich schon jetzt auf ein emotionales Comeback freuen. Ein Sohn der Stadt kehrt heim – nicht, um zu verwalten, sondern um zu gestalten.
Im Sommer 2026 endet eine Ära in München – und beginnt eine neue in Stuttgart. Gänsehaut garantiert.