Christian Eriksen zu Bayer Leverkusen? Hjulmand heizt Gerüchte um Transferhammer an
Leverkusen – Die Transfergerüchteküche brodelt gewaltig: Bayer Leverkusens neuer Cheftrainer Kasper Hjulmand hat sich erstmals öffentlich zur Möglichkeit geäußert, seinen langjährigen Nationalmannschaftskapitän Christian Eriksen in die Bundesliga zu lotsen. Der 33-jährige Däne, dessen Vertrag bei Manchester United unlängst ausgelaufen ist, wäre ablösefrei zu haben – und genau das könnte dem deutschen Meister eine einmalige Gelegenheit bieten.
„Christian ist ein fantastischer Spieler – auf und neben dem Platz“, sagte Hjulmand im Rahmen einer Pressekonferenz im Trainingslager der Werkself. „Ich kenne ihn seit vielen Jahren, seine Qualität, seine Spielintelligenz und seine Führungsqualitäten wären eine enorme Bereicherung für jedes Team.“
Die Aussagen sorgen für Aufsehen, denn Hjulmand, der nach dem Abgang von Xabi Alonso das Ruder in Leverkusen übernommen hat, steht vor der Aufgabe, das Erfolgsteam auf Champions-League-Niveau zu stabilisieren – und gleichzeitig punktuell mit Erfahrung zu verstärken. Ein Spieler wie Eriksen, der bereits bei Ajax, Tottenham, Inter Mailand und zuletzt bei Manchester United unter Vertrag stand, würde nicht nur spielerisch, sondern auch mental einen Mehrwert darstellen.
Ein perfekter Fit?
Eriksen bringt nicht nur über 120 Länderspiele auf seinem Konto mit, sondern auch eine beeindruckende Karriere, die von Comebacks und unerschütterlichem Kampfgeist geprägt ist. Nach seinem dramatischen Herzstillstand bei der EM 2021 kehrte er stärker denn je zurück – ein Symbol für Durchhaltevermögen und sportliche Klasse.
In Leverkusen könnte er eine Rolle als erfahrener Taktgeber im Mittelfeld übernehmen, vielleicht auch als Mentor für junge Spieler wie Florian Wirtz oder Exequiel Palacios. Hjulmand selbst kennt Eriksens Fähigkeiten wie kaum ein anderer Trainer – eine Zusammenarbeit unter Klubbedingungen wäre eine Premiere für die beiden Dänen.
Finanzielle Machbarkeit und Konkurrenz
Da Eriksen ablösefrei ist, wäre der Transfer rein finanziell für Leverkusen realisierbar – vorausgesetzt, man einigt sich beim Gehalt. Auch wenn der Spieler in der Vergangenheit Gehälter im höheren Bereich gewohnt war, könnte ihn die Aussicht auf ein letztes großes Abenteuer in einer aufstrebenden Bundesliga-Mannschaft überzeugen.
Doch Bayer steht nicht allein da: Laut britischen Medien gibt es auch Interesse aus der Premier League, unter anderem von Brentford, wo Eriksen bereits ein kurzes, aber starkes Comeback feierte, sowie aus der Türkei und den USA.
Fazit
Noch ist nichts entschieden – doch die Aussagen Hjulmands lassen tief blicken. Ein Transfer von Christian Eriksen wäre nicht nur ein emotionaler Coup, sondern auch ein sportlich durchdachter Schachzug. Für Leverkusen wäre es ein weiterer Beweis dafür, dass man nach dem Meistertitel auch international ernst machen will. Die kommenden Wochen könnten spannend werden.