Titel-Prognose 2025/26: 17 von 18 Bundesliga-Trainer tippen auf Bayern – Rekordmeister erneut Topfavorit auf die Meisterschale
Die Bundesliga-Saison 2025/26 steht vor der Tür, und während die Fans auf spannende Duelle, Überraschungsmannschaften und emotionale Momente hoffen, scheint sich in einem Punkt bereits früh Einigkeit abzuzeichnen: Der FC Bayern München bleibt der klare Favorit auf die Meisterschaft. In einer vom Kicker durchgeführten Umfrage unter allen 18 Bundesliga-Trainern gaben sage und schreibe 17 ihre Stimme dem deutschen Rekordmeister – ein nahezu historischer Vertrauensbeweis in die Dominanz der Münchner.
Der FC Bayern, der sich in der vergangenen Saison unter Trainer Xabi Alonso souverän den 34. Meistertitel sichern konnte, geht mit einem nahezu unveränderten, aber punktuell verstärkten Kader in die neue Spielzeit. Besonders die Verpflichtung des französischen Ausnahmetalents Mathis Caqueret im Mittelfeld sowie die Rückkehr von Abwehrchef Matthijs de Ligt nach langer Verletzungspause sorgen für zusätzliche Stabilität und spielerische Klasse. Auch Harry Kane, der mit 31 Toren in der vergangenen Saison Torschützenkönig wurde, zeigt sich in der Vorbereitung erneut in Topform.
„Wenn man realistisch ist, muss man Bayern einfach nennen“, sagte Union-Coach René Weiler, einer der 17 Trainer, die auf München tippten. „Die Breite, die Tiefe und vor allem die Erfahrung dieses Kaders – das ist auf einem anderen Level.“ Nur ein Trainer – der Name wurde bislang nicht offiziell genannt – tippte auf einen anderen Meister. Laut Insiderinformationen soll es sich um Leverkusens Cheftrainer handeln, der mit seiner ambitionierten Mannschaft nach dem starken dritten Platz der Vorsaison Großes vorhat.
Doch trotz der klaren Favoritenrolle bleibt das Umfeld in München betont vorsichtig. „Titel werden nicht im August gewonnen“, warnte Sportvorstand Max Eberl bei der Saisoneröffnung. Trainer Alonso betonte: „Wir wissen, dass wir gejagt werden. Und wir nehmen diese Rolle an – aber mit Demut.“
Die Konkurrenz hat sich ebenfalls nicht versteckt: Borussia Dortmund konnte einige Schlüsselspieler halten und mit dem jungen Engländer Sam Curtis einen der meistumworbenen Verteidiger Europas verpflichten. Leipzig verstärkte sich mit einem der torgefährlichsten Mittelfeldspieler Spaniens, während Stuttgart nach dem überraschenden Vizemeistertitel seine Stammelf zusammenhielt.
Doch auf dem Papier bleibt Bayern die Macht, an der man sich messen muss – und offenbar auch die Mannschaft, an der die meisten Trainer scheitern sehen. Es ist eine Mischung aus Respekt, sportlicher Realität und vielleicht auch ein wenig Resignation. Die Dominanz der Bayern ist nicht nur eine Momentaufnahme, sondern das Ergebnis eines über Jahrzehnte gewachsenen Systems – finanziell, strukturell und sportlich.
Ob die Bundesliga in dieser Saison dennoch eine Überraschung bereithält? Die Fans hoffen es – doch die Trainerbank scheint sich einig zu sein: Der Weg zur Meisterschale führt nur
über München.