Basler trotzt den Zweifeln: Krösche soll Bayerns nächster Baumeister werden
Der Münchner Fußballherbst 2025 beginnt mit Donnerhall – und mit Fragen. Kaum hatte sich die Gerüchteküche rund um Max Eberl erhitzt, dessen Zukunft als Sportvorstand beim Rekordmeister plötzlich wieder auf wackligen Beinen stehen soll, meldete sich einer der lautesten Ex-Profis der Bundesliga zu Wort: Mario Basler. Mit seiner typischen Mischung aus Direktheit und schneidender Gewissheit erklärte der ehemalige Bayern-Star, dass Markus Krösche, derzeit noch bei Eintracht Frankfurt, „definitiv der nächste große Architekt des FC Bayern“ werde.Während Journalisten und Fans über mögliche Rücktritte und Machtkämpfe in der Chefetage rätseln, malt Basler ein Bild, das gleichermaßen provokant wie klar klingt. „Eberl ist vielleicht nicht der Mann für die langen Linien in München“, sagte er in einer abendlichen Talkrunde, Zigarette in der Hand, Stirn voller Falten. „Aber Krösche – der ist einer, der Strukturen baut, der Ruhe reinbringt und trotzdem mutig ist. Der passt zu Bayern.“Die Faktenlage ist kompliziert. Eberl, vor kaum einem Jahr als großer Hoffnungsträger von Leipzig nach München gekommen, soll intern zuletzt an Rückhalt verloren haben. Seine Transferpolitik, die nicht alle Erwartungen erfüllte, und sein angespannter Umgang mit Teilen des Aufsichtsrats sorgen für Unruhe. Dass Bayern-Boss Herbert Hainer die Gerüchte über ein „angespanntes Verhältnis“ zwar dementierte, konnte die Zweifel nicht aus der Welt schaffeParallel dazu wächst Krösches Ruf. Der 44-Jährige hat in Frankfurt nicht nur sportliche Stabilität, sondern auch wirtschaftliches Geschick bewiesen. Spieler wie Randal Kolo Muani und Jesper Lindstrøm wurden mit Profit verkauft, während gleichzeitig ein konkurrenzfähiges Team auf dem Rasen stand. „Genau diese Balance sucht Bayern seit Jahren“, erklärte ein Insider aus dem Münchner Klubumfeld.