Woltemade-Wechsel zum FC Bayern „so gut wie vom Tisch“ – BILD berichtet vom drohenden Transfer-Aus
München – Das monatelange Werben des FC Bayern München um Nick Woltemade steht offenbar vor dem endgültigen Scheitern. Wie die BILD-Zeitung exklusiv berichtet, ist der Transfer des 23-jährigen Werder-Stürmers „so gut wie vom Tisch“. Der deutsche Rekordmeister hatte das Top-Talent lange auf dem Zettel, doch eine Mischung aus internen Zweifeln, finanziellen Hürden und strategischen Richtungswechseln scheint dem Wechsel nun endgültig den Stecker zu ziehen.
Das Aus eines Sommer-Dramas
Was im Juni als vielversprechende Annäherung begann, entwickelte sich im Laufe des Sommers zu einer zähen, fast schon tragikomischen Transfersaga. Woltemade, der mit einer starken Rückrunde und vier Toren in acht Spielen bei Werder Bremen überzeugte, galt als Wunschlösung von Bayern-Trainer Vincent Kompany für die offensive Breite – jung, entwicklungsfähig, deutsch.
Doch laut BILD haben sich die internen Prioritäten verschoben: Statt Woltemade soll der Fokus nun verstärkt auf international erfahrene Spieler gelegt werden. Zudem seien Zweifel aufgekommen, ob der Bremer dem sofortigen Leistungsdruck in München gewachsen sei. Auch die angestrebte Ablösesumme von rund 15 Millionen Euro sei für die Bayern „nicht mehr marktgerecht“, wie ein Insider zitiert wird.
Der Spieler bleibt gelassen – (noch)
Nick Woltemade selbst soll laut Berichten aus seinem Umfeld enttäuscht, aber gefasst auf die Entwicklung reagiert haben. Sein Berater Tobias Blech erklärte gegenüber Sky Deutschland:
> „Nick hat immer betont, dass der FC Bayern eine große Ehre für ihn wäre – aber er ist auch klug genug zu wissen, dass sich im Fußball Dinge schnell ändern. Er ist bereit, bei Werder Verantwortung zu übernehmen.“
Woltemade war offenbar sogar bereit, auf einen Teil seines Gehalts zu verzichten, um den Wechsel zu ermöglichen. Diese Haltung kam bei der Bayern-Führung gut an – doch am Ende reichte es nicht, um die sportlichen Zweifel auszuräumen.
Werder plant mit ihm – vorerst
Auch bei Werder Bremen wird die Wende registriert – mit gemischten Gefühlen. Einerseits freut man sich über den möglichen Verbleib des Top-Stürmers, andererseits weiß man, dass der nächste Anlauf wohl nur eine Frage der Zeit ist.
Sportdirektor Clemens Fritz sagte nach dem Trainingslager in Österreich:
> „Nick hat sich professionell und ruhig verhalten. Solche Entwicklungen gehören zum Geschäft. Wir planen mit ihm – und wenn sich etwas ändert, reagieren wir.“
Fazit:
Was als Bayern-typischer Königstransfer mit Perspektive gedacht war, endet – zumindest vorerst – in einem Rückzieher. Woltemade wird in diesem Sommer wohl kein Spieler des FC Bayern. Für Werder Bremen ist das ein sportlicher Gewinn, für den Spieler bleibt die Hoffnung, dass sich die Tür an der Säbener Straße nicht endgültig geschlossen hat.
Der Sommer ist noch lang – aber dieses Kapitel scheint (vorerst) abgeschlossen.