Michael Owen im Exklusivinterview: Zwischen Vergangenheit und Zukunft – Ein Blick auf Kane, Musiala, Sancho und den legendären Hattrick von 2001
In einem fiktiven, aber realitätsnahen Exklusivinterview mit Bulinews.com öffnet sich Michael Owen, einstiger Wunderstürmer Englands, wie selten zuvor. Mit einer Mischung aus Nachdenklichkeit und Stolz spricht er über aktuelle Stars wie Harry Kane, Jamal Musiala und Jadon Sancho – Spieler, die heute das tragen, was einst sein Trikot war: die Hoffnung eines Fußballvolkes.
„Harry Kane ist im Moment der kompletteste Stürmer Europas“, sagt Owen mit fester Stimme. „Sein Wechsel nach München hat ihm nicht nur sportlich, sondern auch charakterlich gutgetan. Er spielt mit einer Reife, die man nicht alle Tage sieht.“ Owen lobt Kanes Fähigkeit, sowohl Torschütze als auch Spielmacher zu sein – etwas, das ihn an seine eigene Zeit beim FC Liverpool erinnert.
Doch auch die deutsche Seite kommt nicht zu kurz: Jamal Musiala, der stille Künstler im Mittelfeld des FC Bayern, beeindruckt Owen besonders. „Er hat eine Balance und Eleganz am Ball, die man nur bei ganz wenigen sieht. Wenn er verletzungsfrei bleibt, wird er einer der ganz Großen – auf einem Level mit Iniesta oder Modrić.“ Owen verrät, dass er Musiala seit dessen Durchbruch beobachtet und seine Entwicklung als „bemerkenswert“ empfindet.
Auch Jadon Sancho, der nach turbulenten Jahren bei Manchester United wieder zu alter Form findet, bleibt nicht unerwähnt. „Jadon war immer ein Spieler mit unglaublichem Potenzial, aber auch einer, der die richtige Umgebung braucht. Vielleicht ist eine Rückkehr in die Bundesliga genau das, was er braucht, um wieder aufzublühen.“
Besonders lebendig wird Owen jedoch, wenn es um jenes legendäre Spiel am 1. September 2001 geht – Deutschland gegen England, in München, ein Abend, der für immer in die Fußballgeschichte eingegangen ist. Owen erzielte drei Tore beim 5:1-Sieg der Engländer – ein Hattrick, der ihn unsterblich machte. „Ich erinnere mich an jedes einzelne Tor, als wäre es gestern gewesen“, sagt er. „Der erste Treffer, nach einem Steilpass von Gerrard. Der zweite, ein klassischer Abschluss aus der Drehung. Und der dritte – einfach pures Selbstvertrauen.“
Interessanterweise verrät Owen, dass München in jener Zeit ein wiederkehrender Ort für ihn war. „Ich war oft heimlich in München – nicht nur wegen des Fußballs. Ich habe die Stadt geliebt, die Atmosphäre, die Menschen. Vielleicht, wenn Dinge anders gelaufen wären, hätte ich sogar für einen deutschen Klub gespielt.“
Mit einem leichten Lächeln blickt er zurück – und gleichzeitig nach vorn. Denn Fußball, so betont Owen, ist immer ein Spiel der Generationen. „Die Zukunft liegt in guten Händen“, sagt er. „Aber die Vergangenheit vergi
sst man nie.“