Sensation verpasst: Amine Gouiri schlägt Bayern-Offerte aus – Algerischer Torjäger bekennt sich klar zu Marseille und seiner Mission an der Côte d’Azur
In einem Transferfenster voller Spekulationen, Blitzentscheidungen und millionenschwerer Wechsel sorgte ein Spieler mit einer überraschenden Entscheidung für Aufsehen: Amine Gouiri, der 25-jährige algerisch-französische Stürmer, hat eine konkrete Offerte des FC Bayern München ausgeschlagen und sich stattdessen klar zu Olympique Marseille bekannt. In einer Zeit, in der viele Spieler dem Ruf des Geldes oder der großen Namen folgen, stellt Gouiri seine sportliche Überzeugung und persönliche Entwicklung über kurzfristige Karriere-Sprünge – ein Signal, das in der heutigen Fußballwelt Seltenheitswert besitzt.
Gouiri, geboren am 16. Februar 2000 in Bourgoin-Jallieu, hatte eine beeindruckende Jugendkarriere hinter sich, unter anderem in der Akademie von Olympique Lyon. Nach Stationen bei Lyon, OGC Nizza und schließlich Olympique Marseille hat er sich unter Trainer Roberto De Zerbi als einer der technisch versiertesten und taktisch intelligentesten Offensivakteure der Ligue 1 etabliert. In der abgelaufenen Saison erzielte er 18 Tore und lieferte 11 Assists – Werte, die nicht nur in Frankreich, sondern auch international Beachtung fanden.
So klopfte gegen Ende des Sommertransferfensters 2025 kein Geringerer als der FC Bayern München an die Tür von Olympique Marseille. Die Bayern, die nach dem Abgang von Serge Gnabry und der verletzungsbedingten Unsicherheit bei Kingsley Coman dringend Verstärkung in der Offensive suchten, sahen in Gouiri den idealen Hybridspieler: torgefährlich, kreativ, flexibel einsetzbar und mit internationaler Erfahrung. Medienberichten zufolge wurde ein konkretes Angebot über 42 Millionen Euro unterbreitet – Marseille war gesprächsbereit, doch Gouiri selbst bremste.
In einem exklusiven Interview mit „L’Équipe“ erklärte Gouiri:
„Natürlich ist Bayern ein Weltklub, aber ich bin nicht hier, um jede Saison die Farben zu wechseln. In Marseille habe ich etwas aufgebaut, ich fühle mich hier zuhause – sportlich und menschlich. Ich bin hier noch nicht fertig.“
Sein Bekenntnis zu Marseille wird von Fans gefeiert. Die Ultras im Vélodrome hängten beim ersten Heimspiel nach Transferschluss ein riesiges Banner auf: „Gouiri: Unser Stolz, unsere Zukunft“. Auch Trainer De Zerbi äußerte sich voller Respekt: „Amine ist ein Spieler mit Rückgrat und Vision. Solche Entscheidungen machen Leader aus.“
Die Entscheidung könnte langfristige Folgen haben – nicht nur für Gouiri, sondern auch für den europäischen Fußball. Während Bayern mit Alternativen wie Xavi Simons und Bryan Zaragoza liebäugelt, könnte sich Gouiri in Marseille endgültig zum Superstar entwickeln. Die AFCON 2026 sowie die Champions-League-Saison stehen bevor – Bühne genug für einen Spieler, der nicht dem Ruf der großen Namen folgt, sondern seine eigene Legende sch
reiben will.