Maximilian Beier spricht Klartext: Zwischen Dortmund, Zweifeln und Premier-League-Flirt
Nach einem turbulenten Transfersommer hat Maximilian Beier nun erstmals öffentlich Stellung zu den anhaltenden Spekulationen über seine Zukunft bei Borussia Dortmund bezogen. Der 22-jährige Angreifer, der im vergangenen Jahr von der TSG Hoffenheim zum BVB wechselte, galt in der Sommerpause als ein heißer Wechselkandidat. Besonders die Gerüchte über ein konkretes Interesse des englischen Premier-League-Klubs FC Brentford sorgten für Schlagzeilen – und für Unruhe im Umfeld des Vereins.
„Natürlich bekomme ich mit, was in den Medien geschrieben wird. Aber ich konzentriere mich auf das, was hier in Dortmund zählt: Leistung, Entwicklung und Verantwortung“, erklärte Beier in einem Interview mit dem fiktiven Sportmagazin Fußball Direkt. „Ich bin nicht hergekommen, um nach einem Jahr wieder zu gehen. Mein Ziel ist es, mich hier durchzusetzen – und ich glaube fest daran, dass ich das kann.“
Beier, der in der Vorsaison in 28 Bundesliga-Spielen auf sieben Tore und fünf Vorlagen kam, hatte unter dem damaligen Trainer Edin Terzić phasenweise mit schwankender Einsatzzeit zu kämpfen. Dennoch blieb der gebürtige Brandenburger professionell, trainierte hart und wurde für seine Mentalität intern mehrfach gelobt. Mit dem neuen Trainerstab rund um Nuri Şahin scheint Beier nun einen Neuanfang anzustreben – auf dem Platz und in der öffentlichen Wahrnehmung.
Brentford? Kontakt ja – Wechsel nein
Besonders das Interesse des FC Brentford hatte in England und Deutschland für Aufsehen gesorgt. Medienberichten zufolge soll der Londoner Klub bereit gewesen sein, rund 20 Millionen Euro für Beier zu zahlen. Ein lukratives Angebot – sportlich wie finanziell. Doch Beier winkte ab.
„Es gab Kontakt, das ist richtig“, bestätigte der Stürmer offen. „Brentford ist ein spannender Klub mit einer klaren Spielidee. Aber ich bin noch nicht fertig in Dortmund. Ich habe mit dem Verein und den Fans noch einiges vor.“
Auch die sportliche Leitung des BVB machte klar, dass man mit Beier plane. Sportdirektor Sebastian Kehl erklärte in einem fiktiven Statement: „Maxi ist ein wichtiger Teil unseres Kaders. Wir glauben an sein Potenzial – nicht nur in der Breite, sondern auch perspektivisch in der Spitze.“
Zukunft offen – aber mit Fokus auf Schwarz-Gelb
Beier selbst bleibt realistisch – und gleichzeitig ehrgeizig. „Natürlich weiß ich, dass es im Fußball schnell gehen kann. Aber solange ich das Dortmund-Trikot trage, gebe ich alles für diesen Klub. Ich will mich nicht nur durchsetzen – ich will eine feste Größe werden.“
Ob ihm das gelingt, wird die kommende Saison zeigen. Fest steht: Mit seiner klaren Haltung hat Beier ein starkes Zeichen gesetzt – gegen den schnellen Wechsel und für Kontinuität in einer Zeit, in der diese selten geworden ist.