Champions-League-Auslosung 2025/26: Bayern trifft auf Real und Arsenal – Dortmund, Leverkusen und Frankfurt mit kniffligen Aufgaben
Nyon – Die Spannung war greifbar, als heute Mittag im schweizerischen Nyon die Auslosung der neuen Champions-League-Ligaphase für die Saison 2025/26 über die Bühne ging. Mit dem neuen Format – alle Teams in einer großen Liga mit acht Gruppenspielen gegen acht verschiedene Gegner – ist die Auslosung komplexer denn je. Für die deutschen Vertreter Bayern München, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt ergaben sich spannende Duelle gegen Europas Elite.
FC Bayern München – Klassiker und Kracher
Der deutsche Rekordmeister Bayern München bekommt es in der neuen Ligaphase gleich mit mehreren Hochkarätern zu tun. Besonders elektrisierend: das Wiedersehen mit Real Madrid – eine der prestigeträchtigsten Paarungen im europäischen Vereinsfußball. Außerdem wurden den Münchnern Arsenal, Benfica Lissabon, Shakhtar Donezk, Feyenoord Rotterdam, Red Bull Salzburg, Galatasaray Istanbul und Brügge zugelost.
Trainer Thomas Tuchel zeigte sich zufrieden: „Klar, mit Real und Arsenal haben wir zwei echte Brocken dabei. Aber wir sind Bayern – wir wollen und müssen jeden schlagen können.“ Besonders die Reise nach Istanbul verspricht ein heißes Duell in stimmungsvoller Kulisse.
Borussia Dortmund – zwischen Traditionsduellen und Reisestrapazen
Der BVB hat eine herausfordernde, aber machbare Auslosung erwischt. Gegner sind unter anderem Atlético Madrid, AC Milan, Celtic Glasgow, Sporting Lissabon, Union Saint-Gilloise, Rangers FC, Fenerbahçe und Sparta Prag.
Sportdirektor Sebastian Kehl erklärte: „Es sind einige spannende Auswärtsspiele dabei, die Fans werden das lieben. Sportlich müssen wir in jedem Spiel ans Limit.“ Besonders die Reisen nach Schottland und Portugal könnten anspruchsvoll werden.
Bayer Leverkusen – Alonso-Team trifft auf City
Leverkusen, das unter Trainer Xabi Alonso die Bundesliga zuletzt dominierte, darf sich mit dem amtierenden Champions-League-Sieger Manchester City messen – das Highlight der Auslosung für die Werkself. Dazu kommen Gegner wie Ajax Amsterdam, AS Rom, Dynamo Kiew, Olympiakos Piräus, Basel, Slavia Prag und Trabzonspor.
Xabi Alonso meinte mit einem Lächeln: „Es ist eine reizvolle Gruppe. City ist natürlich ein Prüfstein – aber wir wollen zeigen, dass wir auf diesem Niveau bestehen können.“
Eintracht Frankfurt – viele Chancen, aber keine Selbstläufer
Für die Adler aus Frankfurt geht es in der Ligaphase gegen Teams wie Inter Mailand, RB Salzburg, Kopenhagen, Lille, PAOK Saloniki, Dinamo Zagreb, Genk und Molde FK. Eine Gruppe mit Potenzial, aber auch mit unangenehmen Gegnern.
Frankfurts Trainer Dino Toppmöller warnte: „Wer glaubt, das sind einfache Lose, täuscht sich. Aber wir haben aus der Europa-League gelernt, wie man mit Leidenschaft große Nächte schafft.“
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Fazit:
Die deutschen Klubs haben ein breites Spektrum an Gegnern erwischt – von europäischen Schwergewichten bis zu gefährlichen Außenseitern. Die neue Ligaphase verspricht Spannung, Reisen quer durch Europa und jede Menge Gänsehautmomente. Ab dem 17. September wird es ernst – dann beginnt für Bayern, Dortmund, Leverkusen und Frankfurt die Mission „Königsklasse“.