Mainz 05 vs. Rosenborg BK: Alles oder nichts in der Mewa Arena – Showdown im Rückspiel der UEFA Conference League Qualifikation
Mainz 05 steht am Donnerstagabend vor einem der wichtigsten Spiele der jüngeren Vereinsgeschichte. Nach der 1:2-Niederlage im Hinspiel gegen den norwegischen Traditionsklub Rosenborg BK müssen die Rheinhessen im Rückspiel in der heimischen Mewa Arena alles geben, um das Blatt zu wenden und sich doch noch für die Gruppenphase der UEFA Conference League zu qualifizieren.
Rückblick auf das Hinspiel
Im Lerkendal Stadion in Trondheim hatte Mainz zwar über weite Strecken mehr Ballbesitz und Spielkontrolle, ließ aber in der Defensive zu viel zu. Zwei schnelle Gegentore von Rosenborgs Top-Stürmer Emil Frederiksen brachten die Skandinavier früh in Führung. Zwar konnte Jonathan Burkardt kurz vor Schluss per Kopf auf 1:2 verkürzen, doch der Rückstand bleibt eine Hypothek, die Mainz nun vor heimischem Publikum aufholen muss.
Die Lage vor dem Rückspiel
Trainer Bo Svensson spricht von einem „Finale“, das seine Mannschaft „mit Herz, Mut und Leidenschaft“ angehen müsse. Besonders die Defensive muss stabiler stehen, denn ein weiteres Gegentor würde die Aufgabe ungleich schwerer machen. Die gute Nachricht: Mainz ist zuhause traditionell eine Macht. Die Unterstützung von über 30.000 Fans im Rücken könnte den entscheidenden Unterschied machen.
Rosenborg hingegen reist mit viel Selbstvertrauen an. Die Norweger überzeugten nicht nur mit Effizienz vor dem Tor, sondern auch mit einer aggressiven Spielweise im Mittelfeld, die Mainz immer wieder vor Probleme stellte. Trainer Svein Maalen wird seine Mannschaft wohl erneut kompakt und konterstark aufstellen – das Ziel: ein frühes Auswärtstor, um den Druck auf Mainz zu erhöhen.
Team-News
Bei Mainz kehren Kapitän Silvan Widmer und Mittelfeldmotor Leandro Barreiro nach kleineren Blessuren rechtzeitig zurück. Fragezeichen stehen noch hinter Innenverteidiger Sepp van den Berg, der sich im Training am Sprunggelenk verletzte. Ansonsten kann Bo Svensson auf sein gewohntes Stammpersonal setzen, darunter Karim Onisiwo, der als Joker in der zweiten Halbzeit für offensive Impulse sorgen könnte.
Rosenborg muss hingegen auf Innenverteidiger Ulrik Yttergård Jenssen verzichten, der im Hinspiel seine dritte Gelbe Karte sah und gesperrt ist. Dafür könnte der 19-jährige Nachwuchsspieler Markus Henriksen eine Chance in der Startelf bekommen – ein Risiko, das Maalen wohl bewusst eingehen wird.
Prognose und mögliche Aufstellungen
Mainz wird offensiv beginnen, vermutlich im 4-3-3-System mit Burkardt, Gruda und Ajorque in der Spitze. Rosenborg dürfte im 4-2-3-1 agieren und auf schnelles Umschaltspiel setzen.
Mainz 05 (prognostiziert): Zentner – da Costa, Bell, Hanche-Olsen, Mwene – Barreiro, Kohr, Stach – Gruda, Ajorque, Burkardt
Rosenborg (prognostiziert): Hansen – Reitan, Henriksen, Vagic, Pereira – Tagseth, Jensen – Ceïde, Frederiksen, Nelson – Aga
Ein spannender europäischer Abend steht bevor – mit offenem Ausgang. Schreibt Mainz ein neues Kapitel Fußballgeschichte oder sorgt Rosenborg für das kalte Aus in Rheinhessen? Die Antwort gibt’s am Donnerstagabend, wenn der An
pfiff um 21:00 Uhr ertönt.