Manuel Neuer bereit für DFB-Comeback: Torwart-Ikone signalisiert Offenheit für WM-Rückkehr 2026
Es ist ein kühler Herbstmorgen im September 2025, als sich Manuel Neuer, die deutsche Torwart-Legende, vor die Presse stellt – und mit einem Satz Fußball-Deutschland elektrisiert: „Ich bin bereit. Wenn der Bundestrainer mich will, bin ich da.“ Mit diesen Worten macht der mittlerweile 39-Jährige klar, dass er sich eine Rückkehr ins Tor der deutschen Nationalmannschaft zur FIFA-Weltmeisterschaft 2026 durchaus vorstellen kann. Es ist ein Statement, das Hoffnung weckt – und Diskussionen entfacht.
Neuer, der nach der enttäuschenden WM 2022 in Katar sowie einer schweren Beinverletzung im Winter 2023 zunächst aus dem Nationalteam zurücktrat, hat seit seiner Rückkehr auf den Platz im Trikot des FC Bayern München wiederholt bewiesen, dass er noch immer zu den Besten seines Fachs zählt. In der Saison 2024/25 spielte er auf konstant hohem Niveau, parierte spektakulär, dirigierte seine Abwehr mit gewohnter Autorität – und bewies, dass Reflexe und Spielintelligenz mit dem Alter keineswegs schwinden müssen.
Bundestrainer Julian Nagelsmann, der das DFB-Team erfolgreich durch die EM 2024 in Deutschland geführt hatte, zeigte sich überrascht, aber nicht ablehnend. „Manuel ist eine Ikone, ein Ausnahmeathlet. Wenn er in dieser Form bleibt, ist er natürlich ein Thema für die WM 2026“, sagte er am Rande des aktuellen DFB-Trainingslagers.
Die Fans reagieren mit gemischten Gefühlen. Während viele sich auf ein Comeback des langjährigen Kapitäns freuen und seine Erfahrung als unschätzbaren Wert für ein junges DFB-Team betrachten, sehen andere die Gefahr, dass eine Rückkehr des Altmeisters die Entwicklung jüngerer Torhüter wie Marc-André ter Stegen, Kevin Trapp oder Alexander Nübel blockieren könnte. Doch die nackten Zahlen sprechen für sich: Über 120 Länderspiele, Weltmeister 2014, mehrfacher Welttorhüter – kein anderer deutscher Keeper kann mit dieser Bilanz aufwarten.
Hinter den Kulissen sollen bereits erste Gespräche zwischen Neuer, Nagelsmann und DFB-Torwarttrainer Andreas Kronenberg stattgefunden haben. Dabei ging es nicht nur um die sportliche Perspektive, sondern auch um die Rolle, die Neuer innerhalb des Teams einnehmen könnte – sei es als Nummer eins, Mentor oder sogar in einer hybriden Funktion. „Es geht mir nicht ums Ego. Es geht ums Team. Wenn ich helfen kann, tue ich es“, so Neuer.
Die Fußballwelt wird in den kommenden Monaten genau hinsehen. Bleibt Neuer verletzungsfrei? Kann er das Niveau halten? Und vor allem: Wird Nagelsmann ihm die Schlüsselrolle erneut anvertrauen? Eines ist klar: Mit einem fitten und fokussierten Manuel Neuer wäre Deutschland bei der WM 2026 um eine große Persönlichkeit reicher – und vielleicht ein Stück näher an einem weiteren goldenen Sommer.
Ob Legende oder Last – die Zeit wird es zeigen. Doch allein die Möglichkeit seines Comebacks macht eines deutlich: Manuel Neuer ist noch lange nicht fertig mit der Nation
almannschaft.