Ex-Premier-League-Star stellt Harry Kane hinter Haaland und Lewandowski – „Kane ist stark, aber nicht außergewöhnlich“
London – Für viele ist Harry Kane einer der besten Stürmer der Gegenwart. Mit seinen Toren für Tottenham Hotspur, nun für den FC Bayern München, und der englischen Nationalmannschaft hat er sich längst einen Platz unter den Großen des Weltfußballs verdient. Doch ein Ex-Premier-League-Spieler sieht das anders – und hat mit einer kontroversen Aussage für Aufsehen gesorgt.
Der ehemalige Liverpool-Stürmer Craig Bellamy – bekannt für seine klaren Worte und emotionalen Interviews – äußerte sich in einer Talkshow des Senders Sky Sports Football Unfiltered deutlich:
> „Kane ist ein exzellenter Torjäger, ohne Frage. Aber wenn ich ihn mit Erling Haaland und Robert Lewandowski vergleiche, dann fehlt ihm das gewisse Etwas. Diese beiden waren – oder sind – einfach auf einem anderen Level.“
Haaland und Lewandowski – Die Maßstäbe
Bellamy führte weiter aus, dass sowohl Haaland als auch Lewandowski nicht nur durch ihre Tore, sondern auch durch ihre physischen Voraussetzungen, ihr Bewegungsspiel und ihre Präsenz in großen Spielen herausragten.
> „Lewandowski war über Jahre hinweg der kompletteste Neuner im Weltfußball. Technik, Timing, Kaltschnäuzigkeit – bei ihm stimmte einfach alles. Und Haaland? Der Typ ist ein Monster. Schnell, stark, gnadenlos. Er ist 25 und hat bereits mehr erreicht als viele in ihrer ganzen Karriere.“
Dass beide Stürmer einst für Borussia Dortmund spielten, scheint für Bellamy kein Zufall zu sein:
> „Dortmund formt Maschinen. Sie geben diesen Rohdiamanten eine Plattform – und sie explodieren.“
Kritik an Kanes „fehlender Dominanz“
Kane, so Bellamy, sei „ein sehr intelligenter Spieler“ mit „hervorragender Technik und Übersicht“, doch er habe „nie ein Spiel allein entschieden wie ein Haaland oder Lewandowski in ihren besten Tagen“.
Diese Aussage sorgt besonders in England und Deutschland für hitzige Diskussionen. Schließlich ist Kane derzeit Kapitän der englischen Nationalmannschaft, Rekordtorschütze der Three Lions und hat in seiner ersten Bundesliga-Saison mit Bayern bereits über 30 Tore erzielt.
Ein englischer Fan schrieb auf X (ehemals Twitter):
> „Bellamy hat wohl vergessen, wie oft Kane Tottenham vor dem völligen Kollaps gerettet hat. Und dass er jetzt Woche für Woche in der Bundesliga trifft, scheint ihn auch nicht zu interessieren.“
Reaktion aus München?
Aus dem Umfeld des FC Bayern gab es bislang keine offizielle Reaktion, doch laut Informationen der Abendzeitung München soll Kane die Aussagen zur Kenntnis genommen, aber bewusst nicht kommentiert haben. Stattdessen konzentriert er sich auf das kommende Topspiel gegen Leipzig.
Fazit: Harte Worte, große Debatte
Ob man Bellamy zustimmt oder nicht – eines ist klar: Die Frage, wer der beste Mittelstürmer der letzten Jahre ist, wird immer subjektiv bleiben. Doch mit Aussagen wie dieser bringt Bellamy erneut Leben in eine Debatte, die Fußballfans weltweit bewegt.
Und vielleicht, so sagen einige, liefert Kane bald selbst die beste Antwort – auf dem Platz.