Titel: FC Bayern startet Nachhaltigkeitsoffensive „Rot-Grün 2030“ – Klimaneutralität bis zum Jahrzehntende fest im Visier
München, Herbst 2025 – Mit der Initiative „Rot-Grün 2030“ schlägt der FC Bayern München ein neues Kapitel in seiner Vereinsgeschichte auf – eines, das weit über sportliche Erfolge hinausreicht. Der deutsche Rekordmeister setzt sich ein ambitioniertes Ziel: klimaneutral bis spätestens 2030. Damit will der Verein nicht nur Vorreiter in der Bundesliga, sondern in ganz Europa sein.
Die Ankündigung erfolgte am Freitag im Rahmen einer Pressekonferenz an der Säbener Straße, bei der Vereinspräsident Herbert Hainer, Sportvorstand Max Eberl und Umweltbeauftragte Dr. Lena Vogt die umfassende Nachhaltigkeitsstrategie präsentierten. „Rot steht für unsere Tradition, unser Herzblut – grün für unsere Zukunft“, erklärte Hainer mit Nachdruck. „Wir übernehmen Verantwortung – für unseren Club, unsere Stadt und unseren Planeten.“
Die Maßnahmen der Initiative sind weitreichend. Bereits 2026 soll die Allianz Arena vollständig mit erneuerbarer Energie betrieben werden. Eine 40.000 Quadratmeter große Photovoltaikanlage auf dem Stadiondach sowie Windkraftbeteiligungen in Bayern sollen dafür sorgen, dass Spieltage emissionsfrei bleiben. Die LED-Beleuchtung wurde bereits auf ein System umgestellt, das 30 % weniger Energie verbraucht. Selbst die Rasenpflege wird nun durch solarbetriebene Mähroboter erledigt.
Doch damit nicht genug: Der Fuhrpark des Vereins – darunter Mannschaftsbus, Lieferfahrzeuge und Vereinsautos – wird sukzessive auf E-Mobilität umgestellt. Ein nachhaltiges Mobilitätskonzept soll auch Fans motivieren, per ÖPNV, Fahrrad oder E-Shuttle zum Stadion zu reisen. Für jeden Besucher, der öffentlich anreist, spendet der Verein einen Euro in ein regionales Aufforstungsprojekt im Bayerischen Wald.
Intern wird der Verein durch ein „Green Office“-Programm umgekrempelt. Plastikfreie Kantinen, digitale Verwaltung und eine strikte Mülltrennung sind bereits eingeführt worden. Zusätzlich erhält jeder Mitarbeiter eine CO₂-Bilanz-Schulung. „Klimaneutralität beginnt nicht beim Stadion, sondern bei jedem Einzelnen“, betonte Dr. Vogt.
Auch sportlich soll Nachhaltigkeit integriert werden. So wird die neue Jugendakademie „Campus 2030“ nach Passivhaus-Standard gebaut, inklusive Regenwassernutzung, grünen Dächern und Kreislaufwirtschaft. Talente sollen nicht nur sportlich, sondern auch ökologisch erzogen werden.
Die Reaktionen auf die Offensive sind überwiegend positiv. Fans loben die Initiative in den sozialen Medien, Umweltorganisationen wie Greenpeace und Fridays for Future München begrüßen das klare Bekenntnis. Natürlich gibt es auch Kritik – einige werfen dem Club „Greenwashing“ vor. Doch Eberl bleibt gelassen: „Wir machen keine leeren Versprechen. Wir liefern.“
Mit „Rot-Grün 2030“ will der FC Bayern beweisen, dass Nachhaltigkeit und Spitzenfußball keine Gegensätze sind. Wenn der Ball rollt und gleichzeitig die Umwelt geschont wird, könnte dies ein Modell für ganz Europa werden. Die Zukunft des Fußballs ist nicht nur rot – si
e ist rot-grün.