Woltemade bleibt beim VfB: Wehrle bestätigt – Wechsel zu Bayern endgültig vom Tisch
Der VfB Stuttgart hat ein klares Zeichen gesetzt: Nick Woltemade, der in den letzten Wochen immer wieder mit einem Wechsel zum FC Bayern München in Verbindung gebracht wurde, wird nicht verkauft. Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle bestätigte am Freitagmittag in einer Pressekonferenz, dass der 23-jährige Nationalspieler auch in der kommenden Saison das Trikot der Schwaben tragen wird.
„Ein Wechsel von Nick Woltemade zum FC Bayern ist kein Thema mehr – und wird es auch in diesem Sommer nicht werden“, sagte Wehrle unmissverständlich. „Wir haben den Bayern gegenüber deutlich gemacht, dass wir keinerlei Verkaufsabsichten haben. Nick ist ein zentraler Bestandteil unserer sportlichen Vision.“
Die Aussagen kommen nach wochenlangen Spekulationen, in denen berichtet wurde, dass Bayern-Trainer Thomas Tuchel persönlich an einem Transfer interessiert gewesen sei. Zwei Angebote sollen laut Medienberichten bereits abgelehnt worden sein – zuletzt war von einer Ablösesumme in Höhe von bis zu 35 Millionen Euro die Rede.
Woltemade, der im vergangenen Sommer ablösefrei von Werder Bremen nach Stuttgart wechselte, hat sich in kürzester Zeit zum Leistungsträger entwickelt. Mit seiner körperlichen Präsenz, Spielintelligenz und Torgefahr wurde er schnell zum Publikumsliebling – und zuletzt auch zum A-Nationalspieler.
Sportdirektor Fabian Wohlgemuth erklärte: „Nick verkörpert all das, was wir beim VfB entwickeln wollen: Athletik, Mentalität, Teamgeist. Es wäre sportlich völlig unvernünftig, ihn jetzt abzugeben – unabhängig davon, welche Summe im Raum steht.“
Auch Trainer Sebastian Hoeneß äußerte sich auf der Pressekonferenz zur Personalie und stärkte seinem Stürmer den Rücken: „Nick hat den ganzen Rummel um seine Person sehr professionell gemeistert. Er war im Training fokussiert, in den Testspielen voll da. Genau so stellt man sich einen Profi vor.“
Woltemade selbst hatte sich zuletzt zurückhaltend zu den Gerüchten geäußert, ließ jedoch durchblicken, dass er die Klarheit schätzt. In einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung sagte er am Mittwoch: „Ich habe beim VfB eine wichtige Rolle und spüre das Vertrauen – das zählt für mich mehr als alles andere.“
Die Entscheidung des Vereins stößt auch bei den Fans auf große Zustimmung. In sozialen Medien hagelte es nach Wehrles Statement zahlreiche positive Kommentare: „Endlich ein Klub, der nicht einknickt!“ oder „Woltemade gehört nach Stuttgart – und nicht auf die Bayern-Bank!“ waren nur einige der Reaktionen.
Ob Bayern in Zukunft einen weiteren Anlauf starten wird, bleibt offen. Für diesen Sommer jedoch ist die Tür geschlossen – und Stuttgart sendet mit dieser Entscheidung ein starkes Signal in Richtung Bundesliga-Spitze: Man will nicht nur mitspielen, sondern Stabilität und Identität wahren.