Flick zündet Barça-Bombe: Upamecano im Visier – Bayern droht nächster Top-Verlust
Der FC Barcelona plant Großes – und Hansi Flick setzt erste markante Ausrufezeichen als Cheftrainer der Katalanen. Wie jetzt durch katalanische Medien durchgesickert ist, arbeitet der ehemalige Bundestrainer und Bayern-Coach intensiv an einem Transfercoup: Dayot Upamecano soll nach Spanien wechseln. Das Ziel ist klar formuliert: Der Franzose soll die neue Abwehrsäule in Flicks Barça 2.0 werden.
Der Kontakt ist offenbar nicht neu – aber nun hochaktuell. Laut einem Bericht von El Nacional hat Flick bereits das persönliche Gespräch mit Upamecano gesucht. Kein Wunder: Der 59-Jährige kennt den Innenverteidiger bestens aus gemeinsamen Zeiten in München. Flick war einer der größten Fürsprecher, als die Bayern Upamecano 2021 für 42,5 Millionen Euro aus Leipzig holten. Nun will er ihn erneut verpflichten – und dieses Mal nach Barcelona lotsen.
Strategischer Baustein für Flicks System
Flicks Vision für Barça ist ehrgeizig, aber strukturiert: mehr Balance zwischen Offensive und Defensive, internationale Wettbewerbsfähigkeit, taktische Klarheit. In Upamecano sieht er einen Spieler, der diesen Umbau mittragen kann. Athletisch stark, schnell, zweikampfhart und im Spielaufbau geschult – der 26-Jährige verkörpert das moderne Verteidigerprofil, das Flick bevorzugt.
Hinzu kommt: Barça leidet unter einem personellen Engpass in der Innenverteidigung. Araújo steht immer wieder im Schaufenster großer Klubs, Christensen ist verletzungsanfällig, und Talente wie Pau Cubarsí brauchen noch Zeit. Upamecano wäre sofort eine Führungspersönlichkeit, ein Anker in der Defensive – und jemand, der Flicks Sprache spricht.
Bayern zögert – und wägt Optionen ab
In München ist der Name Upamecano längst kein Tabu mehr, wenn es um mögliche Verkäufe geht. Zwar betonte Trainer Thomas Tuchel noch im Sommer, dass man an den Franzosen glaube – doch die Realität auf dem Platz sieht anders aus. Upamecano verlor zuletzt spürbar an Status, auch aufgrund eigener Fehler in wichtigen Spielen. Mit Min-jae Kim, de Ligt, Dier und dem hochgehandelten Tarek Buchmann hat Bayern Alternativen.
Ein Angebot aus Barcelona über rund 40–45 Millionen Euro könnte daher zum richtigen Zeitpunkt kommen. Die Verantwortlichen prüfen laut SportBild bereits, ob ein Verkauf finanzielle Flexibilität für andere Baustellen (z. B. im zentralen Mittelfeld oder auf der Außenbahn) schaffen könnte.
Upamecano vor Karriere-Kreuzung
Für den Spieler selbst könnte ein Wechsel nach Barcelona eine sportliche Wiedergeburt bedeuten. In München zunehmend unter Beobachtung und Kritik, bietet sich in Spanien die Chance auf einen Neustart – bei einem Trainer, der ihn versteht und ihm das Vertrauen schenkt, das er braucht. Gleichzeitig lockt das Prestige des FC Barcelona – ein Klub mit Strahlkraft, auch wenn er sich wirtschaftlich neu aufstellen muss.
Flick sendet Signal an Europa
Mit dem gezielten Werben um Upamecano beweist Flick nicht nur Weitsicht, sondern auch Entschlossenheit. Er baut sich seine Mannschaft selbst – und hat keine Scheu, bei ehemaligen Weggefährten anzuklopfen. Dass er dabei ausgerechnet beim FC Bayern ansetzt, hat Signalwirkung. Der Poker hat begonnen. Und er zeigt: Der neue Flick-Plan in Barcelona wird kein vorsichtiger – sondern ein offensiver.