„Wir machen uns selbst kaputt!“ – Kimmichs Wutrede erschüttert FC Bayern
Es ist ein Moment, den keiner kommen sah – und doch war er längst überfällig. Joshua Kimmich, der stille Antreiber, der Dauerläufer, der sich sonst nie zu drastischen Worten hinreißen lässt, hat vor versammelter Mannschaft in der Kabine des FC Bayern den Finger tief in die Wunde gelegt. In einer emotionalen, fast schon verzweifelten Ansprache holte der Kapitän zum Rundumschlag aus – gegen den Stillstand, gegen Selbstzufriedenheit, gegen das schleichende Abrutschen eines ganzen Vereins.
„Seht euch um – wir sind nicht mehr gefürchtet, wir sind belächelt!“, begann Kimmich mit bebender Stimme. „Die Premier League reißt sich jeden Topspieler unter den Nagel, bläst uns in der Champions League weg – und wir diskutieren über Marktwerte und Restlaufzeiten!“
Es war kein Wutausbruch aus Laune heraus. Es war das Resultat eines tiefen, sportlichen Frusts. Die letzten zwei Saisons waren geprägt von frühen CL-Ausscheiden, fehlender Konstanz und einer Transferpolitik, die selbst Fans nicht mehr nachvollziehen können. Während Vereine wie Manchester City, Arsenal oder Real Madrid Kader mit Weltklassespielern auffüllen, gerät Bayern ins Hintertreffen.
„Wir verlieren Woche für Woche an Relevanz. Wir sind nicht mehr das Ziel – wir sind die Alternative, wenn’s bei den Engländern nicht klappt“, wetterte Kimmich. Die Kabine schwieg. Kein Müller, kein Goretzka – niemand unterbrach ihn. Denn jeder wusste: Er hat recht.
Insider berichten, dass Kimmich besonders hart mit der Vereinsführung ins Gericht ging. „Man kann nicht erwarten, europäisch mitzuhalten, wenn man jeden Sommer 3 Wochen lang um ein paar Millionen feilscht. Die Topspieler gehen dahin, wo sie Perspektive sehen. Und bei uns? Wir reden vom Umbruch seit 3 Jahren – aber alles bleibt gleich.“
Was folgte, war ein Appell – leidenschaftlich, fast flehend: „Ich will nicht erleben, wie dieser Verein langsam untergeht. Ich will nicht die goldene Vergangenheit verteidigen müssen, während die Zukunft an uns vorbeizieht. Wir müssen handeln – aggressiv, mutig, unbequem! Sonst wird der FC Bayern zu einem Namen mit Geschichte, aber ohne Bedeutung.“
Die Wellen dieses Auftritts schlagen intern bereits hoch. Laut Quellen aus Vereinskreisen wird die Ansprache als „einschneidender Moment“ beschrieben – manche sprechen sogar von einem möglichen Wendepunkt. Ob Kimmich damit eine neue Ära einläutet oder nur einen wunden Punkt aufreißt, bleibt offen.
Eines steht fest: Die Tage der Selbstzufriedenheit beim FC Bayern könnten gezählt sein. Und vielleicht war es genau dieser Wutausbruch, den es gebraucht hat, um ein schlafendes Imperium wieder aufzuwecken.