Bestätigte Aufstellungen: Juventus vs. Borussia Dortmund – Ein europäisches Duell mit Geschichte
Der Abend senkt sich über das mit Spannung erwartete Champions-League-Spiel zwischen Juventus Turin und Borussia Dortmund. Die Flutlichter des Juventus Stadiums – jetzt Allianz Stadium – brennen hell, als die offiziellen Aufstellungen veröffentlicht werden. Fans beider Lager halten den Atem an, denn dieser Abend könnte Geschichte schreiben.
Juventus Turin startet in einem klassischen 3-5-2-System, das Cheftrainer Massimiliano Allegri meisterhaft beherrscht. Im Tor steht der erfahrene Wojciech Szczęsny, dessen ruhige Präsenz der Defensive Stabilität verleiht. Die Dreierkette bilden Gleison Bremer, Danilo und der junge Federico Gatti, der in dieser Saison überraschend zum Stammspieler avanciert ist.
Im zentralen Mittelfeld zieht Manuel Locatelli die Fäden, unterstützt von Adrien Rabiot und dem wendigen Weston McKennie, der mit seiner unermüdlichen Laufbereitschaft glänzt. Über die Flügel kommen Filip Kostić links und Andrea Cambiaso rechts – beide bekannt für ihre präzisen Flankenläufe. Im Sturm ruht die Hoffnung auf Dušan Vlahović und dem zurückgekehrten Federico Chiesa, der nach seiner Verletzung wieder zur Topform gefunden hat.
Auf der Gegenseite setzt Borussia Dortmund unter Trainer Edin Terzić auf ein variables 4-2-3-1. Im Tor steht der unerschütterliche Gregor Kobel, während die Viererkette mit Julian Ryerson, Niklas Süle, Mats Hummels und Ian Maatsen solide besetzt ist. Hummels, einst Held des Finales 2013, kehrt an die große Bühne zurück – vielleicht zum letzten Mal in einem Champions-League-K.o.-Spiel.
Im defensiven Mittelfeld agieren Emre Can als Abräumer und Salih Özcan als Verbindungsspieler. Offensiv zaubert das Trio Julian Brandt, Marco Reus und der explosive Karim Adeyemi hinter Sturmspitze Niclas Füllkrug. Reus, mit über 400 Spielen für den BVB, könnte heute ein letztes Kapitel seiner europäischen Karriere schreiben.
Die Stimmung im Stadion ist elektrisierend. Die Ultras der Alten Dame schwenken ihre Banner mit der Aufschrift „Fino alla fine“ – Bis zum Ende. In der Auswärtskurve singen die Dortmunder lautstark „Heja BVB“, während gelb-schwarze Fahnen im Wind tanzen. Die Spieler wärmen sich unter donnerndem Applaus auf, das Flutlicht spiegelt sich in den glänzenden Rasenflächen.
Es ist angerichtet. Zwei Fußballwelten prallen aufeinander – italienische Disziplin gegen deutschen Offensivgeist. Jeder Zweikampf wird entscheidend sein, jede Standardsituation ein potenzieller Wendepunkt. Die Trainer blicken konzentriert vom Spielfeldrand. 90 Minuten Drama liegen vor uns. Nur einer wird weiterträumen dürfen – vom Henkelpott, vom Ruhm, von Wembley.