Historisch! PSG krönt sich mit dem Triple – und steigt in den Olymp des europäischen Fußballs auf
Paris – Juni 2025
Was für eine Saison. Was für ein Vermächtnis. Was für ein Statement an den gesamten europäischen Fußball. Der Paris Saint-Germain Football Club hat im vergangenen Jahr das geschafft, was nur acht Vereinen vor ihnen gelungen ist: das historische Triple – bestehend aus dem Gewinn der heimischen Liga (Ligue 1), des nationalen Pokalwettbewerbs (Coupe de France) und der UEFA Champions League.
Mit diesem außergewöhnlichen Erfolg reiht sich PSG in eine illustre Liste europäischer Fußballgiganten ein – neben Celtic FC (1967), Ajax (1972), PSV Eindhoven (1988), Manchester United (1999), FC Barcelona (2009 & 2015), Inter Mailand (2010), Bayern München (2013 & 2020) und Manchester City (2023). Und nun: PSG 2024/25.
Dominanz auf allen Ebenen
In der Ligue 1 gab es schlichtweg kein Vorbeikommen an den Parisern. Unter Cheftrainer Luis Enrique, der die Mannschaft mit eiserner Disziplin und taktischer Raffinesse führte, holte das Team 95 Punkte aus 38 Spielen – mit einem Torverhältnis von +68. Die Offensive um Kylian Mbappé, Ousmane Dembélé und den brasilianischen Neuzugang Estevão Willian war nicht zu stoppen. 93 Tore – Ligabestwert.
Im Coupe de France folgte der nächste Meilenstein. Besonders das dramatische Halbfinale gegen Olympique Marseille, das PSG nach Rückstand noch mit 3:2 drehte, bleibt unvergessen. Im Finale im Stade de France ließ man Stade Rennais keine Chance – 4:0, ein Klassenunterschied.
Doch die Krönung: Champions-League-Gold
Am 31. Mai 2025, im Berliner Olympiastadion, trat PSG im Champions-League-Finale gegen den FC Arsenal an – und lieferte eine der reifsten Leistungen der Vereinsgeschichte. Mbappé traf doppelt, Keeper Gianluigi Donnarumma parierte in der Schlussphase einen Elfmeter von Saka. Der 2:1-Sieg bedeutete: PSG ist Europas Nummer 1 – zum ersten Mal in der Geschichte.
“Das ist nicht nur für Paris. Das ist für Frankreich, für alle, die an diesen Klub geglaubt haben,” sagte Präsident Nasser Al-Khelaïfi unter Tränen nach dem Abpfiff. “Wir wurden verspottet, unterschätzt – jetzt stehen wir ganz oben.”
Mit diesem Triumph hat PSG ein jahrzehntelanges Trauma überwunden. Nach zahlreichen gescheiterten Anläufen, dramatischen Niederlagen (wie 2020 gegen Bayern) und internen Unruhen, hat sich der Klub endlich selbst erlöst – mit Stil, Entschlossenheit und absoluter Klasse.
Die internationale Presse überschlug sich: “Paris finally arrives”, schrieb die BBC. Die Gazzetta dello Sport nannte es einen „epochalen Durchbruch“ – und in Frankreich sprach L’Équipe schlicht vom “Roi d’Europe” – dem König Europas.
Es bleibt dabei: Ein Triple gewinnt man nicht durch Glück – sondern durch Größe. Und PSG ist nun endgültig bei den Größten angekommen.