Wutentbrannter Vincent Kompany rechnet nach desaströsem Auftaktspiel ab: “Das war inakzeptabel!” – Trainer unter Druck nach Fehlstart in die Saison
Der Saisonauftakt hätte für den ambitionierten Traditionsverein FC Sternfeld nicht schlimmer verlaufen können. Mit einer 0:4-Heimniederlage gegen den Aufsteiger SV Blauenhain stürzte das Team von Trainer Vincent Kompany in ein frühes Debakel, das bereits am ersten Spieltag die Alarmglocken schrillen ließ. Noch am Spielfeldrand, unmittelbar nach dem Abpfiff, zeigte sich der belgische Coach sichtlich aufgebracht – und fand bei der Pressekonferenz deutliche Worte.
„Das war inakzeptabel! Ich habe in meiner Karriere schon viele schlechte Spiele gesehen, aber was wir heute abgeliefert haben, ist nicht zu entschuldigen“, polterte Kompany mit geröteten Wangen und feurigem Blick. Der ehemalige Abwehrchef, der für seine stoische Ruhe bekannt ist, wirkte diesmal wie ein Vulkan kurz vor dem Ausbruch.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Sternfeld hatte 68 Prozent Ballbesitz, aber nur zwei Schüsse auf das gegnerische Tor. Blauenhain, hingegen mit schnellem Umschaltspiel und taktischer Disziplin ausgestattet, nutzte fast jede Chance eiskalt. Besonders bitter: Die ersten beiden Gegentore fielen nach groben individuellen Fehlern in der Defensive – eine Abteilung, die eigentlich Kompanys Spezialgebiet ist.
Insider berichten, dass es bereits in der Kabine zur Halbzeit zu lautstarken Auseinandersetzungen gekommen sei. Kompany soll mehrere Spieler direkt konfrontiert haben, unter anderem Kapitän Julian Berger, der im Zentrum völlig überfordert wirkte. „Es reicht nicht, das Trikot zu tragen – man muss es auch mit Stolz füllen“, soll Kompany geschrien haben.
Die Vereinsführung schwieg zunächst, doch hinter den Kulissen rumort es gewaltig. Klubpräsidentin Dr. Hannelore Friese, sonst für ihre ruhige Hand bekannt, verließ das Stadion bereits zur 80. Minute – ohne Kommentar. Gerüchten zufolge wurde noch in der Nacht ein internes Krisentreffen anberaumt. Kompanys Position ist zwar offiziell nicht infrage gestellt, aber klar ist: Eine Wiederholung dieser Leistung könnte seine Zukunft beim FC Sternfeld ernsthaft gefährden.
Trotz der düsteren Stimmung zeigte sich der Trainer kämpferisch: „Ich werde hier nicht weglaufen. Wer mich kennt, weiß, dass ich Verantwortung übernehme. Aber ich erwarte dasselbe von jedem im Verein – vom Physiotherapeuten bis zum Stürmer.“
Die Fans sind gespalten. In sozialen Netzwerken trendet der Hashtag #KompanyOut, aber ebenso viele fordern Geduld: „Gebt ihm Zeit! Er baut hier etwas auf“, schrieb ein Nutzer auf X (ehemals Twitter). Doch Zeit ist im modernen Fußball ein rares Gut.
Nächste Woche wartet der amtierende Meister Union Königswald – eine Mannschaft, die für ihren gnadenlosen Pressingfußball gefürchtet ist. Sollte es erneut eine Klatsche setzen, könnte das Kapitel Kompany in Sternfeld schneller zu Ende gehen, als es begonnen hat.