Transfer-Gerüchte um Dayot Upamecano: Real Madrid und Liverpool nehmen Bayern-Star ins Visier
In den Katakomben des europäischen Spitzenfußballs brodelt es erneut: Dayot Upamecano, Innenverteidiger des FC Bayern München, steht offenbar ganz oben auf den Wunschzetteln zweier europäischer Schwergewichte – Real Madrid und der FC Liverpool. Wie mehrere Quellen berichten, beobachten beide Klubs die Situation des französischen Nationalspielers mit zunehmendem Interesse, insbesondere mit Blick auf einen möglichen Transfer im Sommer 2026.
Upamecano, der 2021 von RB Leipzig nach München wechselte, zeigte sich seitdem phasenweise als Fels in der Abwehr – dynamisch, zweikampfstark, kompromisslos. Doch immer wieder warfen Verletzungen und unkonzentrierte Auftritte Fragen auf, ob er tatsächlich der langfristige Abwehrchef der Bayern sein kann. Gerade in den wichtigen Spielen der Champions League zeigte der 26-Jährige nicht immer die Souveränität, die man sich beim Rekordmeister wünscht.
Und genau hier kommen Real Madrid und Liverpool ins Spiel. Beide Klubs stehen vor strukturellen Veränderungen in der Defensive. Bei den Königlichen aus Madrid geht der Blick bereits in die Zukunft: Antonio Rüdiger wird nicht jünger, Éder Militão kehrt zwar von einer schweren Verletzung zurück, doch Trainer Carlo Ancelotti wünscht sich mehr Tiefe und Erfahrung im Kader. Upamecano passt mit seiner internationalen Erfahrung und seinem physischen Profil perfekt in das Anforderungsprofil.
In Liverpool wiederum sucht Jürgen Klopp – oder sein Nachfolger, sollte Klopp 2026 nicht mehr an der Seitenlinie stehen – nach einem robusten Verteidiger, der sowohl Tempo als auch Präsenz mitbringt. Die Verletzungsanfälligkeit von Ibrahima Konaté und der altersbedingte Leistungsabfall von Virgil van Dijk machen eine Neuordnung der Innenverteidigung unausweichlich. Upamecano, selbst ehemaliger Mitspieler von Konaté in Leipzig, würde sich nahtlos in das System der „Reds“ einfügen.
Der FC Bayern beobachtet die Entwicklung mit gemischten Gefühlen. Zwar hat man mit Min-jae Kim, Matthijs de Ligt und dem jungen Tarek Buchmann Alternativen im Kader, doch ein Verkauf Upamecanos müsste sportlich wie wirtschaftlich sinnvoll sein. Sein Marktwert liegt aktuell bei rund 50 Millionen Euro – eine Summe, die sowohl Madrid als auch Liverpool ohne große Mühe stemmen könnten.
Ob es bereits konkrete Gespräche gibt, bleibt unklar. Bislang handelt es sich laut Insidern um „intensive Beobachtung“ – doch in der Welt des modernen Fußballs kann daraus schnell mehr werden. Vor allem, wenn Upamecano bei der Europameisterschaft 2026 in Bestform aufläuft.
Fakt ist: Wenn Real Madrid und der FC Liverpool ernst machen, steht der FC Bayern vor einer richtungsweisenden Entscheidung. Und Dayot Upamecano? Der könnte vor dem größten Schritt seiner Karriere stehen – oder sich endgültig als Abwehrboss in München etablieren.