Bayern an Vlahović interessiert: Serbischer Torjäger auf der Liste der Münchner – Schnäppchenchance im Sommer?
Wie die BILD berichtet, steht Dušan Vlahović auf der Transferliste des FC Bayern München für den kommenden Sommer. Der serbische Nationalstürmer, aktuell noch bei Juventus Turin unter Vertrag, könnte sich dabei als echter Glücksgriff erweisen: Sein aktueller Kontrakt läuft im Sommer 2026 aus – und Juventus zeigt bislang keine Anzeichen, den Vertrag um jeden Preis verlängern zu wollen.
Der 25-Jährige, der 2022 für rund 81 Millionen Euro von der AC Florenz zu Juve wechselte, hat sich seitdem als einer der gefährlichsten Mittelstürmer der Serie A etabliert. Mit seiner physischen Präsenz, seinem wuchtigen linken Fuß und seinem unermüdlichen Einsatz erinnert Vlahović viele an klassische Neuner wie Mario Mandžukić – ein Spielertyp, den man in München seit dem Abgang von Robert Lewandowski schmerzlich vermisst.
Zwar verpflichtete der FC Bayern im Sommer 2023 den Engländer Harry Kane, doch intern denkt man längst weiter. Kane wird im Sommer 2026 bereits 33 Jahre alt sein – ein Alter, in dem die Planung eines Nachfolgers beginnen muss. Vlahović, körperlich robust und noch im besten Fußballalter, könnte genau dieser Nachfolger sein. Und das womöglich zu einem deutlich reduzierten Preis.
Insider aus Italien berichten, dass Juventus bereit wäre, bei einem Angebot von rund 50–60 Millionen Euro gesprächsbereit zu sein – eine Summe, die für einen Spieler mit Vlahovićs Qualitäten beinahe als Schnäppchen gelten könnte. Der Stürmer selbst soll einem Wechsel in die Bundesliga offen gegenüberstehen, insbesondere wenn es sich um einen Klub wie den FC Bayern handelt, der ihm regelmäßige Champions-League-Einsätze und nationale Titel verspricht.
Bayern-Sportdirektor Christoph Freund soll bereits im Hintergrund Gespräche führen und ein mögliches Szenario vorbereiten. Zwar betont man in München offiziell, dass man mit Kane, Tel und Choupo-Moting (dessen Vertrag jedoch 2025 ausläuft) gut aufgestellt sei, doch die Suche nach einem klassischen Strafraumstürmer für die Zukunft läuft längst.
Auch die Konkurrenz schläft nicht: Berichten zufolge zeigen auch der FC Arsenal und Atlético Madrid Interesse am Serben. Doch die Bayern könnten mit ihrem Renommee, ihrer stabilen Führung und der sportlichen Perspektive einen entscheidenden Vorteil haben.
Vlahović selbst hält sich derweil bedeckt. In Interviews betont er seine Verbundenheit zu Juventus, verweist aber gleichzeitig auf die Schnelllebigkeit des modernen Fußballs. Sein Ziel: ein Verein, bei dem er um Titel spielen kann – konstant und auf höchstem Niveau.
Ob München im Sommer tatsächlich zuschlägt, bleibt abzuwarten. Klar ist aber: Mit Dušan Vlahović hat der FC Bayern ein heißes Eisen im Feuer. Und wenn sich die Gelegenheit bietet, könnte der Serbe der nächste große Name an der Isar werden.