Antony enthüllt: Gespräche mit Bayern – aber Absage in letzter Minute
In einer überraschenden Wendung kurz vor dem Ende des Sommertransferfensters 2025 hat der brasilianische Flügelspieler Antony bekannt gegeben, dass er ernsthafte Gespräche mit dem FC Bayern München geführt hat – sich letztlich jedoch gegen einen Wechsel entschieden hat. Die Enthüllung sorgt in der Fußballwelt für Aufsehen, denn ein Wechsel des dribbelstarken Offensivspielers in die Bundesliga hätte das Transferfenster noch einmal erschüttert.
„Ja, es gab Gespräche“, sagte Antony in einem exklusiven Interview mit einem brasilianischen Sportsender. „Bayern ist ein großer Klub mit einer unglaublichen Geschichte. Sie haben mir ein klares Projekt vorgestellt, und ich habe mich wirklich geehrt gefühlt. Aber am Ende habe ich mich dafür entschieden, meinen Weg hier fortzusetzen.“
Laut Informationen aus Vereinskreisen war Bayern bereit, rund 65 Millionen Euro für den 25-jährigen Rechtsaußen zu zahlen, der aktuell bei Manchester United unter Vertrag steht. Nach einer durchwachsenen Saison bei den Red Devils schien ein Wechsel durchaus realistisch – besonders, da Bayern nach dem Abgang von Kingsley Coman dringend Verstärkung auf dem Flügel suchte.
Ein geheimer Besuch von Bayerns Sportdirektor Max Eberl in Manchester vor zwei Wochen soll die Verhandlungen intensiviert haben. Man traf sich in einem diskreten Hotel in der Nähe des Flughafens, wo Antony gemeinsam mit seinem Beraterteam über mögliche Vertragsmodalitäten sprach. Laut Berichten war man sich über Gehalt, Laufzeit und sportliche Perspektiven bereits weitgehend einig.
Doch nur 48 Stunden vor der Schließung des Transferfensters zog Antony überraschend die Reißleine. „Es war keine einfache Entscheidung. Ich habe viel nachgedacht, mit meiner Familie gesprochen, auch mit meinem Trainer. Am Ende hat mein Herz gesprochen“, erklärte der Brasilianer. „Ich habe bei United noch Ziele, die ich erreichen will. Ich will zeigen, wer ich wirklich bin.“
Für Bayern ist das eine herbe Enttäuschung. Der Rekordmeister hatte gehofft, mit Antony einen explosiven und technisch versierten Spieler zu verpflichten, der dem Offensivspiel neue Impulse geben könnte. Nun muss Trainer Vincent Kompany möglicherweise bis zum Winter auf Verstärkung hoffen.
In München bleibt man dennoch gelassen. „Es ist schade, aber wir respektieren seine Entscheidung“, so Eberl am Rande des Bundesliga-Spiels gegen Mainz. „Wir haben viele Optionen im Kader und vertrauen unseren Jungs.“
Antony selbst scheint seine Entscheidung nicht zu bereuen. „Vielleicht war es nicht der richtige Moment. Aber wer weiß, was die Zukunft bringt? Bayern ist ein großartiger Klub – doch jetzt ist mein Platz bei Manchester United.“
Die Fußballwelt bleibt gespannt: Wird es in Zukunft zu einem erneuten Anlauf kommen – oder war dies die verpasste Chance für eine brasilianisch-bayerische Verbindung der Extraklasse?