- Bayern München lehnt späte Juventus-Anfrage für Sacha Boey entschieden ab
Kurz vor Ende des internationalen Transferfensters sorgte eine überraschende Entwicklung für Aufsehen: Juventus Turin, Italiens Rekordmeister, versuchte in letzter Minute, den französischen Rechtsverteidiger Sacha Boey per Leihe vom FC Bayern München zu verpflichten. Doch aus München kam eine klare Antwort: Nein.
Wie aus mehreren übereinstimmenden Medienberichten hervorgeht, habe Juventus am vorletzten Tag des Transferfensters ein offizielles Angebot eingereicht, um Boey zunächst bis zum Saisonende auszuleihen – mit einer anschließenden Kaufoption. Die Bayern-Bosse um Sportvorstand Max Eberl und Technischen Direktor Christoph Freund reagierten jedoch prompt und lehnten ab. Der Grund: Sacha Boey spielt weiterhin eine zentrale Rolle in den Kaderplanungen des Rekordmeisters.
Boey soll bleiben – trotz schwieriger Startphase
Sacha Boey war im Januar 2024 für rund 30 Millionen Euro von Galatasaray nach München gewechselt. Verletzungen warfen ihn zunächst zurück, und auch nach seiner Rückkehr in die Vorbereitung für die neue Saison 2025/26 kämpfte er um Anschluss. Doch intern genießt der 24-Jährige weiterhin großes Vertrauen.
„Sacha hat enormes Potenzial. Wir sehen ihn als langfristige Lösung auf der rechten Seite“, erklärte ein vereinsnaher Insider gegenüber fiktiven Medien. „Natürlich braucht er noch Zeit, um sich vollends einzugewöhnen, aber wir glauben an ihn.“
Trainer Vincent Kompany, der in seiner ersten Bayern-Saison neue Akzente setzen möchte, plant offenbar fest mit Boey – auch wenn dieser aktuell hinter Noussair Mazraoui und Konrad Laimer in der internen Rangliste zurückliegt. Das Juventus-Angebot kam daher zur Unzeit und wurde als „nicht verhandelbar“ abgetan.
Juves Interesse kein Zufall
Für Juventus ist Boey kein Unbekannter. Bereits vor seinem Wechsel nach München hatten die Italiener ein Auge auf den schnellen Außenverteidiger geworfen. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall ihres Stammrechtsverteidigers Danilo suchte man dringend nach einer kurzfristigen Lösung – und stieß erneut auf Boey.
Insbesondere Juve-Sportdirektor Cristiano Giuntoli soll ein großer Fan des Franzosen sein. Doch trotz intensiver Bemühungen blitzte Turin in München ab. „Wir verleihen keinen Spieler, der ein strategischer Baustein unserer Zukunft ist – vor allem nicht so spät im Fenster“, hieß es aus Bayern-Kreisen.
Ein Zeichen der Stabilität
Die Absage an Juventus ist auch ein Signal. Nach Jahren mit hoher Transferfluktuation und Leihgeschäften setzt der FC Bayern in diesem Sommer sichtbar auf Kaderkontinuität und Entwicklung. Sacha Boey, so scheint es, soll sich weiter integrieren, entwickeln und mittelfristig zur Stammkraft reifen.
Für Juventus bleibt nur die Erkenntnis: Bayern München lässt sich nicht zu kurzfristigen Deals drängen – schon gar nicht, wenn es um Spieler mit Perspektive geht.