Alle Stimmen nach dem Sieg Deutschlands über Nordirland
Nach dem überzeugenden 3:0-Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Nordirland im letzten Gruppenspiel der Europameisterschaft herrschte in der Mixed Zone und auf der Pressekonferenz reges Treiben. Spieler, Trainer und Experten äußerten sich zum Spielverlauf, zur Leistung und zur Stimmung im Team.
Julian Brandt, der das erste Tor in der 12. Minute erzielte, wirkte nach dem Spiel gelöst:
„Wir wussten, dass es heute auf die richtige Mentalität ankommt. Nordirland steht tief und kämpft um jeden Ball. Aber wir haben gezeigt, dass wir geduldig bleiben können. Mein Tor? Klar, das war ein gutes Gefühl – aber wichtiger ist, wie wir als Mannschaft aufgetreten sind.“
Der Doppeltorschütze des Abends, Kai Havertz, zeigte sich zufrieden, aber fokussiert:
„Es war wichtig, mit einem Sieg das Achtelfinale zu erreichen. Ich habe heute viele Freiheiten bekommen und das Spiel gut lesen können. Die Tore waren das Ergebnis harter Arbeit des gesamten Teams.“
Bundestrainer Julian Nagelsmann sprach in der Pressekonferenz von einer „reifer gewordenen Mannschaft“:
„Ich bin stolz auf die Art und Weise, wie wir heute aufgetreten sind. Es war nicht nur ein Sieg, sondern ein Spiel, das unseren Entwicklungsprozess widerspiegelt. Spieler wie Tah, Raum oder Andrich haben heute starke Leistungen gebracht. Und natürlich Kai – er war heute unser X-Faktor.“
Auf die Frage nach der möglichen Aufstellung im Achtelfinale blieb Nagelsmann diplomatisch:
„Wir haben Optionen. Aber jetzt geht’s erstmal um Regeneration und Analyse. Es bringt nichts, zu weit vorauszuschauen.“
Auch Manuel Neuer, der trotz weniger Prüfungen hellwach blieb, lobte das Kollektiv:
„Das war heute ein Schritt nach vorn. Die Kommunikation stimmt, die Abstände zwischen den Ketten passen besser – und vorne sind wir eiskalt geworden. Das sind gute Vorzeichen.“
Auf nordirischer Seite zeigte sich Coach Michael O’Neill trotz der Niederlage kämpferisch:
„Gegen eine solche Mannschaft musst du fast fehlerfrei spielen – das ist uns heute nicht gelungen. Aber ich bin stolz auf meine Jungs. Wir haben alles reingeworfen.“
Experten wie Bastian Schweinsteiger analysierten im Fernsehen nüchtern:
„Die deutsche Mannschaft hat heute gezeigt, dass sie Turniermodus kann. Keine überragende Leistung, aber sehr solide – und das in einem Spiel, in dem man leicht hätte nervös werden können.“
Fazit: Der Sieg gegen Nordirland war mehr als nur ein Pflichtsieg. Er war ein Statement, dass sich die deutsche Mannschaft gefunden hat – nicht nur spielerisch, sondern auch mental. Die Stimmen nach dem Spiel zeigen: In diesem Team stimmt die Balance zwischen Individualklasse und mannschaftlicher Geschlossenheit. Deutschland ist bereit für die K.-o.-Phase