Wie Lamine Yamal beinahe ein Bayer wurde: Eine Geschichte, die Barcelona beinahe erschüttert hätte
Im Jahr 2019, als der spanische Wunderknabe Lamine Yamal gerade einmal zwölf Jahre alt war, stand die Fußballwelt noch still – zumindest für diejenigen, die seine ersten Schritte auf dem Trainingsgelände von La Masia beobachteten. Was viele nicht wissen: In einem fast filmreifen Kapitel der jüngeren Fußballgeschichte wäre Yamal beinahe nicht der neue Stern des FC Barcelona geworden, sondern hätte sein Talent unter den rot-weißen Farben des FC Bayern München entfaltet.
Damals wurde Yamal bereits als eines der größten Talente gehandelt, das je durch die Tore der legendären Barça-Akademie geschritten war. Seine Ballkontrolle, seine Übersicht, seine unverschämt reife Entscheidungsfindung – all das fiel nicht nur den Scouts in Spanien auf. Auch Bayern München hatte ihn längst auf dem Radar. Interne Quellen aus München berichten, dass der deutsche Rekordmeister zu dieser Zeit eine klare Strategie verfolgte: Europas vielversprechendste Jugendspieler frühzeitig zu sichern, bevor sie auf dem Weltmarkt unbezahlbar wurden.
Ein verdeckter Scout der Bayern soll Lamine während eines Jugendturniers in Frankreich entdeckt haben. Bereits kurze Zeit später fanden inoffizielle Gespräche mit seinem Umfeld statt. Man war bereit, Yamals Familie ein umfassendes Paket anzubieten – inklusive einem Schulplatz in einer internationalen Privatschule in München, einer Wohnung für die Familie und einem langfristigen Entwicklungsplan bei den Bayern-Junioren. Der Klub glaubte fest daran, dass man mit Yamal den “nächsten Messi” ausbilden könnte – nur eben in Deutschland.
Die Gespräche wurden konkreter, als interne Unruhe bei Barça herrschte. Die finanzielle Lage des Vereins war angespannt, und viele in der Jugendabteilung befürchteten, dass man junge Talente nicht mehr langfristig halten könne. Yamal war in dieser Phase verunsichert. Sein Vater soll laut vertraulichen Quellen sogar offen für einen Wechsel gewesen sein, weil er dem spanischen Klub nicht mehr traute. Bayern München witterte die Chance.
Doch dann kam Joan Laporta zurück an die Spitze des Vereins – und mit ihm ein klarer Plan zur Rettung der Identität Barcelonas. Die La-Masia-Talente sollten wieder das Fundament des Klubs bilden. Yamal wurde daraufhin ein langfristiger Entwicklungsplan bei Barça zugesichert – mit regelmäßigen Einsätzen, individueller Betreuung und der Perspektive, schon als Teenager bei den Profis Fuß zu fassen.
Der Rest ist Geschichte. Yamal blieb – und wurde mit 16 Jahren zum jüngsten Spieler, der je ein Pflichtspieltor für Barcelona erzielte. Doch die Geschichte, wie er beinahe ein Bayer wurde, bleibt ein faszinierendes “Was wäre wenn?” im modernen Fußball.