Manuel Neuer vor WM-Comeback? Bayerns Nummer 1 lässt Tür für DFB-Rückkehr offen
Es ist eine Nachricht, die bei Fußballfans in ganz Deutschland für Gänsehaut sorgt: Manuel Neuer, der Titan zwischen den Pfosten, könnte bei der Weltmeisterschaft 2026 ein spektakuläres Comeback im Trikot der deutschen Nationalmannschaft feiern. Das bestätigte sein langjähriger Berater Thomas Kroth in einem exklusiven Interview: „Manuel steht bereit. Wenn Bundestrainer Julian Nagelsmann ihn ruft, wird er sich dieser Herausforderung stellen.“
Nach seinem schweren Beinbruch Ende 2022 und einer langen Reha hatte viele die Vermutung geäußert, dass Neuer seine DFB-Karriere endgültig beendet habe. Doch der 39-Jährige überraschte Kritiker und Fans gleichermaßen mit einer beeindruckenden Rückkehr ins Tor des FC Bayern München. Seit Monaten zeigt er dort wieder Glanzparaden auf Weltklasse-Niveau – ruhig, souverän, mit der ihm eigenen Aura.
„Er hat nie wirklich abgeschlossen mit dem DFB“, sagte Kroth weiter. „Für Manuel ist die Nationalmannschaft keine Pflicht gewesen, sondern eine Herzenssache.“ Tatsächlich hatte Neuer nie offiziell seinen Rücktritt erklärt – ein strategisch offenes Hintertürchen, das nun an Bedeutung gewinnt.
Mit Blick auf die bevorstehende WM in den USA, Kanada und Mexiko im Sommer 2026, rückt ein mögliches Aufgebot des Rekord-Keepers wieder in greifbare Nähe. Zwar gilt aktuell Marc-André ter Stegen als Nummer 1, doch auch dieser kämpfte zuletzt mit Formschwankungen. Dazu kommt, dass Nagelsmann und Neuer eine gemeinsame Vergangenheit beim FC Bayern teilen – gegenseitiges Vertrauen und Respekt sind garantiert.
Ein Märchen mit offenem Ende
Ein Comeback Neuers bei der WM wäre nicht nur sportlich bedeutsam, sondern auch emotional. 2014 war er einer der Hauptverantwortlichen für den Titelgewinn in Brasilien – mit legendären Auftritten, insbesondere im Achtelfinale gegen Algerien, wo seine mitspielende Torwartkunst neue Maßstäbe setzte. Ein letzter Tanz auf der größten Fußballbühne der Welt, zwölf Jahre nach dem Triumph von Rio, hätte fast schon filmreife Qualität.
Doch Experten warnen auch: Ein Turnier auf drei Kontinenten, bei brütender Sommerhitze und hoher Belastung – kann ein Torwart in diesem Alter das physisch noch leisten? Kroth kontert: „Manuel ist fitter denn je. Er kennt seinen Körper, weiß, wie er sich vorbereitet. Wenn jemand das schaffen kann, dann er.“
Die Entscheidung liegt nun beim Bundestrainer. Wird Nagelsmann auf Erfahrung und Führungsqualität setzen? Oder vertraut er der nächsten Generation?
Eines ist sicher: Wenn Manuel Neuer tatsächlich bei der WM 2026 im Tor steht, wird ganz Fußball-Deutschland den Atem anhalten – voller Nostalgie, Hoffnung und Respekt.