Transfer enthüllt durch UEFA-Liste: Leverkusens Youngster Natali überraschend in Alkmaars Europakader
Es war eine Randnotiz im offiziellen UEFA-Dokument – und gleichzeitig eine Enthüllung, die für Stirnrunzeln in ganz Europa sorgte. Während die Klubverantwortlichen noch schwiegen, hat AZ Alkmaar den Transfer von Leverkusens Nachwuchsspieler Mateo Natali unfreiwillig bestätigt: Der Name des 19-jährigen Innenverteidigers tauchte plötzlich in der am Donnerstag veröffentlichten Kaderliste für die Europa Conference League auf – obwohl der Wechsel nie offiziell gemacht wurde.
Der gebürtige Argentinier mit italienischem Pass, der in der Leverkusener U19 als eines der vielversprechendsten Defensivtalente galt, hatte in der vergangenen Saison in der UEFA Youth League überzeugt. Schnell wurden Scouts aus Belgien, den Niederlanden und Italien auf ihn aufmerksam. Doch dass der Transfer zu AZ Alkmaar bereits so weit fortgeschritten war, war selbst in Leverkusen nur intern bekannt – bis die UEFA-Liste alles veränderte.
Der stille Wechsel, laut enthüllt
AZ Alkmaar hatte offenbar geplant, den Transfer erst am darauffolgenden Wochenende publik zu machen – als Teil einer größeren Präsentation mehrerer Neuzugänge. Doch mit der verpflichtenden Abgabe der Europakader an die UEFA wurde die Planung durchkreuzt. Unter den Namen der Defensivabteilung erschien plötzlich: „Mateo Natali – geboren 2006 – Nationalität: Argentinien/Italien“. Für Transferinsider war sofort klar: Dieser Spieler gehörte bislang Bayer Leverkusen.
Während in den sozialen Medien spekuliert wurde, ob es sich um einen Fehler handelte, verdichteten sich die Hinweise. Leverkusens sportlicher Leiter Jonas Drösser reagierte zunächst ausweichend:
„Wir kommentieren laufende Verhandlungen grundsätzlich nicht. Wenn ein Transfer vollzogen ist, geben wir ihn bekannt.“
Doch die Spur war längst gelegt.
Ein Deal mit Perspektive
Laut fiktiven internen Informationen handelt es sich bei dem Deal um eine feste Verpflichtung mit Rückkaufoption für Leverkusen – ein Modell, das zunehmend an Beliebtheit gewinnt. AZ Alkmaar zahlt demnach eine symbolische Ablösesumme von 750.000 Euro, Leverkusen behält sich jedoch das Recht vor, Natali in den nächsten drei Jahren für eine fixe Summe von 4 Millionen Euro zurückzuholen. So sichert man sich langfristig den Zugriff auf ein Talent, das den Sprung in die Bundesliga noch nicht ganz geschafft hatte, aber im niederländischen Fußball optimale Entwicklungschancen sieht.
Reaktionen aus den Niederlanden und Deutschland
Die niederländische Presse zeigte sich überrascht – und begeistert. Voetbal International schrieb:
„AZ könnte mit Natali einen ähnlichen Coup landen wie einst mit Stengs oder Wijndal – ein ungeschliffener Rohdiamant mit europäischer Ausbildung.“
In Leverkusen wiederum bleibt der Abgang vorerst still – offiziell noch nicht verkündet, aber längst Realität.
Fazit:
Ein Transfer, der unfreiwillig vor der Kamera stattfand – durch eine simple PDF-Liste. In Zeiten maximaler Kontrolle über Medien und Informationen zeigt dieser Vorfall: Der Fußball hat manchmal seine eigenen Wege, Geschichten zu erzählen