Anselmino im Fokus: BVB hofft auf festen Deal mit Chelsea trotz fehlender Kaufoption
Dortmund – Borussia Dortmund denkt langfristig – auch wenn der aktuelle Deal es nicht zulässt. Der Bundesliga-Topklub will den 19-jährigen Innenverteidiger Aaron Anselmino, der aktuell vom FC Chelsea ausgeliehen ist, gerne dauerhaft verpflichten – trotz einer Leihe ohne Kaufoption. Das berichten mehrere übereinstimmende Quellen aus Vereinskreisen. Ein fester Transfer könnte Realität werden, sollte sich der junge Argentinier während seiner Saison beim BVB bewähren.
Anselmino als Rohdiamant erkannt
Aaron Anselmino gilt als eines der größten Abwehrtalente Südamerikas. Der Argentinier wechselte erst Anfang 2024 von Boca Juniors zum FC Chelsea, konnte sich dort jedoch bislang noch nicht nachhaltig durchsetzen. Bei Borussia Dortmund will er nun den nächsten Schritt gehen – in einem Umfeld, das in den letzten Jahren bereits zahlreiche Talente wie Jadon Sancho, Jude Bellingham oder Ousmane Dembélé zu Weltstars geformt hat.
„Er bringt ein starkes Stellungsspiel, Robustheit und Spielintelligenz mit“, sagt ein Mitglied des Dortmunder Scouting-Teams. „Wir sehen in ihm nicht nur ein Talent für die Zukunft, sondern auch einen Spieler, der in dieser Saison schon wichtige Minuten machen kann.“
BVB überzeugt vom Potenzial – Chelsea zögert noch
Die Leihe wurde offiziell ohne Kaufoption abgeschlossen, auf Wunsch von Chelsea, das den Argentinier weiterhin als „Projekt mit großem Entwicklungspotenzial“ sieht. Dennoch sollen erste informelle Gespräche zwischen Dortmund und der Londoner Klubführung bereits stattgefunden haben – mit dem Ziel, die Tür für einen möglichen festen Wechsel 2026 offen zu halten.
BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl äußerte sich zuletzt diplomatisch: „Aaron ist ein sehr spannender Spieler, der perfekt zu unserer Philosophie passt. Wir wissen, dass kein Kaufoption besteht, aber manchmal entwickeln sich Dinge im Fußball dynamischer, als man denkt.“
Spielzeit als Schlüssel
Entscheidend wird sein, ob Anselmino in der laufenden Saison ausreichend Spielzeit erhält – und ob er in der Bundesliga und Champions League überzeugen kann. Im internen Konkurrenzkampf mit Mats Hummels, Nico Schlotterbeck und Niklas Süle hat er zunächst noch die Rolle des Herausforderers. Doch gerade in einem intensiven Jahr mit Dreifachbelastung könnte er zu wichtigen Einsätzen kommen.
Insider berichten, dass Anselmino selbst sich einen langfristigen Verbleib in Dortmund gut vorstellen könne – vor allem, weil er sich dort besser entwickeln könne als in Chelseas überfülltem Kader.
Fazit: Hoffnung auf ein zweites Bellingham-Szenario
Dortmund bleibt seinem Modell treu: junge Talente holen, entwickeln – und im Idealfall langfristig binden oder mit Gewinn verkaufen. Bei Aaron Anselmino könnte dieses Modell erneut greifen, selbst wenn die Ausgangslage durch die fehlende Kaufoption kompliziert ist. Die BVB-Verantwortlichen sind jedoch überzeugt: Wenn der Argentinier liefert, wird man einen Weg finden.
Die kommenden Monate könnten also richtungsweisend werden – für Dortmund, Chelsea und vor allem für Aaron Anselmino selbst.