Bayerns Defensive steht wie eine Festung – Zu-Null-Sieg gegen Freiburg unterstreicht neue Stabilität
München – Der FC Bayern München hat beim souveränen 3:0-Sieg gegen den SC Freiburg am 3. Bundesliga-Spieltag 2025/26 nicht nur offensiv geglänzt, sondern vor allem defensiv ein starkes Zeichen gesetzt. Die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel blieb erneut ohne Gegentor – zum dritten Mal in Folge. Im Mittelpunkt: eine neu strukturierte Abwehrreihe, ein fokussierter Mittelfeldblock und ein glänzend aufgelegter Manuel Neuer.
> „Wenn du Titel gewinnen willst, brauchst du mehr als nur Tore – du brauchst Stabilität“, erklärte Tuchel nach dem Spiel. „Und genau das haben wir heute wieder gesehen.“
Innenverteidigung mit Ausstrahlung und Übersicht
Mit Matthijs de Ligt und Eric Dier in der Innenverteidigung präsentierte sich die Bayern-Abwehr gegen Freiburg kompromisslos und hochkonzentriert. De Ligt glänzte mit starker Antizipation und mehreren abgefangenen Pässen, während Dier, der im Sommer ablösefrei von Tottenham gekommen war, mit seiner Ruhe und Zweikampfhärte überzeugte.
Besonders bemerkenswert: Die beiden ließen Freiburgs Topstürmer Lucas Höler über 90 Minuten komplett aus dem Spiel nehmen – kein Torschuss, kein Durchkommen.
Außenverteidiger zwischen Defensive und Offensive
Auch die Außenpositionen zeigten sich stabil. Alphonso Davies wirbelte auf links nach vorne, ohne seine defensiven Aufgaben zu vernachlässigen. Auf der rechten Seite feierte Josip Stanišić ein starkes Comeback nach seiner Leihe zu Leverkusen. Er gewann über 70 % seiner Zweikämpfe und blockte zwei gefährliche Hereingaben in höchster Not.
Tuchel lobte nach dem Spiel besonders die „taktische Disziplin“ seiner Viererkette.
> „Es geht nicht nur ums Verteidigen, sondern ums Verhindern. Und das machen wir im Moment auf einem sehr hohen Niveau.“
Neuer als ruhender Pol
Hinter der Abwehr dirigierte Manuel Neuer sein Team mit gewohnt lauter Stimme und hoher Präsenz. Zwar wurde er selten geprüft, doch wenn, dann war er zur Stelle – besonders in der 64. Minute, als er einen Schuss aus kurzer Distanz von Grifo mit einem Reflex zur Ecke lenkte.
Der Kapitän zeigte sich zufrieden:
> „Die Jungs vor mir machen das hervorragend. Es ist viel Kommunikation, viel Vertrauen, und das zahlt sich aus.“
Defensives Mittelfeld als Schlüssel
Ein oft unterschätzter Faktor: das zentrale Mittelfeld. Joshua Kimmich und Aleksandar Pavlović verrichteten enorme Laufarbeit, gewannen viele zweite Bälle und sorgten dafür, dass Freiburg kaum zu einem strukturierten Aufbau kam.
Drei Spiele, kein Gegentor – ein Ausrufezeichen
Mit drei Siegen und 0 Gegentoren aus den ersten drei Ligaspielen stellt Bayern derzeit die beste Abwehr der Bundesliga. In einer Liga, in der offensive Feuerwerke zum Alltag gehören, sticht die neue defensive Konstanz besonders hervor.
Fazit
Der FC Bayern München scheint 2025/26 defensiv eine neue Identität gefunden zu haben – kompakt, klar organisiert und mit individueller Klasse. Während die Offensive weiter für Spektakel sorgt, ist es die neu entdeckte Stabilität in der Defensive, die den Bayern aktuell den entscheidenden Vorteil verschafft.