Anton und Beier „zufrieden und glücklich“ nach Erfolg in Heidenheim
Nach dem hart erkämpften 2:1-Auswärtssieg von Borussia Dortmund gegen den 1. FC Heidenheim am 5. Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/26 zeigten sich Innenverteidiger Waldemar Anton und Stürmer Maximilian Beier erleichtert – und sichtlich stolz. Es war nicht nur der erste Auswärtssieg der laufenden Saison für den BVB, sondern auch ein Spiel, das von Charakter, Entschlossenheit und taktischer Reife geprägt war.
Bereits in der ersten Halbzeit setzte Dortmund mit hohem Pressing ein deutliches Zeichen. Besonders Anton, der im Sommer aus Stuttgart kam, zeigte sich als neuer Abwehrchef in Bestform. Mit präzisem Stellungsspiel und kompromissloser Zweikampfführung ließ er die Heidenheimer Offensive immer wieder ins Leere laufen. „Wir wussten, dass es hier nicht einfach wird. Heidenheim kämpft bis zur letzten Sekunde. Aber wir haben das angenommen – und ich bin stolz auf die Mannschaft“, sagte Anton nach dem Schlusspfiff gegenüber dem vereinseigenen Sender BVB TV.
Der andere Matchwinner des Abends war zweifellos Maximilian Beier. Der 22-Jährige, der erst vor wenigen Wochen von Hoffenheim zum BVB gestoßen war, erzielte in der 68. Minute nach einem Konter das entscheidende 2:1. Mit einem explosiven Antritt ließ er zwei Gegenspieler stehen und schob den Ball eiskalt an Heidenheims Torwart Müller vorbei ins lange Eck. Es war sein erstes Pflichtspieltor im BVB-Trikot – und eines, das den rund 6.000 mitgereisten Fans den Abend versüßte.
„Das war ein ganz besonderer Moment für mich“, sagte Beier, während ihm die Freude förmlich ins Gesicht geschrieben war. „Ich habe lange auf diesen Moment hingearbeitet. Das Vertrauen des Trainers, die Unterstützung der Mitspieler – all das hat mir heute den nötigen Schub gegeben. Wir haben als Team funktioniert.“ Auf die Frage, ob er nun mit einem Stammplatz rechne, antwortete er lachend: „Ich will mich jeden Tag anbieten – den Rest entscheidet der Trainer.“
Cheftrainer Edin Terzić zeigte sich ebenfalls zufrieden, lobte jedoch nicht nur die beiden Torschützen, sondern auch das Kollektiv: „Es war heute nicht nur ein Sieg, sondern ein Statement. Wir wollten zeigen, dass wir auch auswärts bestehen können. Waldemar bringt uns hinten Stabilität, und Maxi hat vorne heute das gewisse Etwas gezeigt.“
Die Statistik untermauert den hart erarbeiteten Sieg: 57 Prozent Ballbesitz, 11 Torschüsse und 112,8 Kilometer Laufleistung zeigen, wie sehr der BVB in Heidenheim gefordert war – und wie entschlossen sie die Aufgabe meisterten.
Mit dem Dreier klettert Dortmund vorübergehend auf Platz drei der Tabelle und kann mit breiter Brust in das bevorstehende Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt gehen. Für Anton und Beier war es mehr als nur ein Sieg – es war ein Signal. An die Liga. Und an sich selbst.