Kehl weist OP-Gerüchte um Chukwuemeka entschieden zurück: „Völlig aus der Luft gegriffen“
Dortmund, 15. September 2025 – Borussia Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl hat auf der heutigen Pressekonferenz mit ungewöhnlicher Deutlichkeit auf die kursierenden Gerüchte über eine angeblich bevorstehende Operation von Sommerneuzugang Carney Chukwuemeka reagiert. „Diese Meldung ist völlig aus der Luft gegriffen – es gibt keinerlei medizinische Indikation für einen chirurgischen Eingriff“, stellte Kehl unmissverständlich klar.
Zuvor hatten mehrere Social-Media-Kanäle und ein englisches Boulevardportal berichtet, der 21-jährige Mittelfeldspieler, der im Juli für rund 28 Millionen Euro vom FC Chelsea ins Ruhrgebiet gewechselt war, müsse sich wegen anhaltender Knieprobleme „zeitnah einem Eingriff unterziehen“. Die Nachricht verbreitete sich rasant, sorgte für Unruhe unter den Fans und ließ sogar Zweifel an der Fitness des jungen Engländers aufkommen.
Kehl: „Ich weiß nicht, woher diese Geschichte stammt“
„Ich war ehrlich gesagt genauso überrascht wie viele von Ihnen, als ich heute Morgen diese Schlagzeile gelesen habe“, erklärte Kehl sichtlich genervt. „Carney hat in den letzten Wochen vollständig am Mannschaftstraining teilgenommen und ist topfit. Wir sprechen hier über einen Spieler, der mit enormer Energie, Technik und Spielintelligenz überzeugt – nicht über jemanden, der demnächst auf dem OP-Tisch liegt.“
Chukwuemeka selbst äußerte sich über seinen Instagram-Kanal ebenfalls kurz: „Ich bin fit. Don’t believe everything you read.“
Starkes Debüt – starke Entwicklung
Seit seinem Wechsel zum BVB hat Chukwuemeka bereits mehrere überzeugende Auftritte hingelegt. Beim 2:0-Auswärtssieg gegen den SC Freiburg war er maßgeblich an beiden Treffern beteiligt und wurde von Trainer Nuri Şahin für seine „Balance zwischen Offensive und Defensive“ gelobt. In Dortmund hofft man, dass der flexible Mittelfeldmann langfristig in die Fußstapfen von Jude Bellingham treten kann – ein Vergleich, der aufgrund ihrer gemeinsamen englischen Herkunft und Spielweise nicht selten gezogen wird.
Falsche Berichte – gezielte Störmanöver?
In Fankreisen kursieren bereits Vermutungen, ob die OP-Gerüchte gezielt gestreut wurden, möglicherweise um Unruhe in Dortmunds Kader zu bringen. Kehl wollte sich zu solchen Spekulationen nicht äußern: „Ich halte nichts von Verschwörungstheorien. Aber ich appelliere an die Medienlandschaft: Prüfen Sie Ihre Quellen, bevor Sie so etwas veröffentlichen.“
Medizinisches Statement folgt
Der Verein kündigte an, im Laufe der Woche noch ein offizielles medizinisches Update zum Zustand von Chukwuemeka herauszugeben, „um endgültig Klarheit zu schaffen“. Der Spieler selbst sei jedoch uneingeschränkt einsatzbereit und werde voraussichtlich am Wochenende gegen Bayer Leverkusen in der Startelf stehen.
Fazit
Was als vermeintliche Sensationsmeldung begann, entpuppte sich innerhalb weniger Stunden als haltloses Gerücht. Sebastian Kehl machte deutlich: Borussia Dortmund lässt sich von externem Störfeuer nicht aus der Ruhe bringen – und Carney Chukwuemeka bleibt ein zentraler Baustein für die ambitionierten Ziele des BVB.