Bayern-Boss packt aus: Premier League macht uns zur Lachnummer Europas! Die schonungslose Abrechnung eines wütenden Kapitäns
Es ist raus – und es knallt gewaltig! Joshua Kimmich, sonst eher der ruhige Stratege auf dem Platz, hat sich in einem emotionalen Rundumschlag über den Zustand von Bayern München und den europäischen Fußball ausgelassen. Was im Trainingslager bei der Säbener Straße vor versammelter Mannschaft fiel, liest sich wie ein offener Brief an die gesamte Fußballwelt – und ein Weckruf für den deutschen Rekordmeister.
„Wir sind auf dem Weg, zur Kreisliga Europas degradiert zu werden“, begann Kimmich mit bitterer Stimme. „Während England mit Millionen und Stars um sich wirft, schauen wir zu und verlieren unsere Identität.“ Der 28-Jährige machte deutlich, wie tief der Frust sitzt. Die Premier League sei längst nicht mehr nur ein Wettbewerb, sondern ein Monster, das mit Geld und Glamour den europäischen Fußball neu ordnet – und Bayern München scheint dabei ins Hintertreffen zu geraten.
Der Begriff „Lachnummer“ fällt in diesem Zusammenhang nicht zufällig. Kimmich brachte die ernüchternde Realität auf den Punkt: „Wir spielen nicht mehr in der ersten Liga Europas, sondern irgendwo ganz unten mit. Die internationalen Gegner schauen auf uns herab, und wir lassen das zu.“ Ein harter Schlag für einen Klub, der jahrelang als Synonym für deutsche Dominanz stand.
Dass diese Kritik nicht nur leere Worte sind, zeigt die jüngste Leistungskrise der Bayern. Das Team wirkt verunsichert, ideenlos und im Vergleich zur Champions-League-Elite oftmals einen Schritt zu langsam. Kimmich sah es mit eigenen Augen: „Der Abstand wird immer größer. Die anderen haben aufgerüstet, wir sind zu langsam, zu behäbig geworden.“
Doch der Kapitän beschränkt sich nicht auf Kritik. Er fordert Veränderung, Kampf und neue Ambitionen: „Wir müssen aufwachen, uns zurückkämpfen. Sonst droht uns der Abstieg in die Bedeutungslosigkeit.“ Eine Botschaft, die weit über die Kabinenmauern hinausgeht und die Verantwortlichen in der Führungsetage zum Handeln zwingen sollte.
Im Hintergrund brodelt es: Die Premier League lockt mit Milliarden, spektakulären Transfers und globaler Aufmerksamkeit. Die deutsche Bundesliga – einst ein Leuchtturm des Fußballs – verliert zunehmend an Strahlkraft. Für Bayern ist das eine existenzielle Herausforderung. Kimmich macht klar: „Wir sind nicht bereit, die Europäische Bühne kampflos zu verlassen. Aber dafür müssen wir mehr tun, als nur zu reden.“
Die Säbener Straße steht unter Druck. Die Frage ist: Wie reagiert der Verein? Wird man den Weckruf des Kapitäns hören und den eingeschlagenen Weg radikal ändern? Oder schlittert der einstige Gigant weiter dem europäischen Mittelmaß entgegen?
Joshua Kimmich hat die Tür zur Wahrheit aufgestoßen. Jetzt liegt es an Bayern München, den Schlüssel zu ergreifen – bevor die Saison zum Debakel wird und der Klub zur Fußnote im europäischen Fußball wird.