Christian Eriksen sagt Leverkusen und Stuttgart ab – Wolfsburg gelingt Transfercoup
In einem Transfer, der für großes Aufsehen in der Bundesliga sorgt, hat sich Christian Eriksen überraschend für den VfL Wolfsburg entschieden – und damit gleich mehreren namhaften Klubs, darunter Bayer Leverkusen und VfB Stuttgart, eine Absage erteilt. Wie das Fachmagazin Sport Bild exklusiv berichtet, war das Rennen um den dänischen Spielmacher eng, doch Wolfsburg überzeugte am Ende mit einem klaren Konzept, einem festen Platz im Team – und einer Vision, die Eriksen mitreißen konnte.
Der 33-Jährige, der zuletzt bei Manchester United unter Vertrag stand und nach Saisonende ablösefrei zu haben war, galt als einer der begehrtesten erfahrenen Mittelfeldakteure auf dem Markt. Trotz seines Alters ist Eriksen körperlich in guter Verfassung und genießt international nach wie vor einen hervorragenden Ruf als Stratege, Standardspezialist und Leader auf dem Platz.
Wolfsburg überzeugt mit sportlichem Konzept
Laut Sport Bild war es nicht das Gehalt – das in Leverkusen angeblich sogar höher gewesen wäre – sondern die sportliche Perspektive, die Eriksen nach Niedersachsen zog. Trainer Ralph Hasenhüttl soll in einem persönlichen Gespräch mit Eriksen ein klares Bild seiner Rolle im neuen Wolfsburger System gezeichnet haben: Als Taktgeber im Mittelfeld, als Mentor für die jungen Spieler, und als verlängerter Arm des Trainers auf dem Platz.
> „Ich habe viele Angebote geprüft, auch sehr interessante – aber Wolfsburg hat mir das Gefühl gegeben, gebraucht zu werden“, soll Eriksen gegenüber seinem Umfeld gesagt haben. „Ich will nicht nur ein Name auf der Bank sein – ich will spielen, führen, etwas aufbauen.“
Leverkusen & Stuttgart überrascht
Insbesondere in Leverkusen war man nach der Absage überrascht. Sportchef Simon Rolfes hatte laut Berichten in mehreren Gesprächen versucht, Eriksen von einem Wechsel zum amtierenden deutschen Meister zu überzeugen. Auch der VfB Stuttgart, der mit seiner attraktiven Spielweise und jungen Mannschaft zuletzt für Aufsehen sorgte, galt lange als ernsthafter Interessent.
Doch Wolfsburg war schneller, klarer – und vielleicht auch mutiger.
Medizincheck bereits absolviert
Am Donnerstag absolvierte Eriksen den Medizincheck in Wolfsburg, alles verlief reibungslos. Die offizielle Vorstellung des Dänen ist für Sonntag geplant – direkt vor dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt. Bereits am Montag soll er ins Mannschaftstraining einsteigen.
Ein Transfer mit Signalwirkung
Mit der Verpflichtung Eriksens gelingt Wolfsburg ein Coup, der weit über den sportlichen Wert hinausgeht. Der Klub setzt damit ein Zeichen: Man will nicht länger nur im Mittelfeld der Liga mitschwimmen, sondern ambitioniert nach oben blicken. Ein Spieler wie Eriksen, der schon für Ajax, Tottenham, Inter Mailand und Manchester United auflief, bringt nicht nur Erfahrung, sondern auch ein internationales Profil zurück in die Autostadt.
Die Bundesliga darf sich freuen: Christian Eriksen ist zurück – und Wolfsburg meint es ernst.