Schlotterbeck und Fábio Silva kehren ins Mannschaftstraining zurück
Borussia Dortmund kann aufatmen: Mit Nico Schlotterbeck und Fábio Silva sind gleich zwei wichtige Akteure nach Verletzungspausen ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Die Rückkehr der beiden Profis sorgt nicht nur für neue Optionen im ohnehin eng getakteten Terminkalender, sondern auch für eine spürbare Belebung der Stimmung auf dem Trainingsgelände in Brackel.
Schlotterbeck, der zuletzt wegen muskulärer Probleme pausieren musste, absolvierte am Donnerstag erstmals wieder die komplette Einheit mit der Mannschaft. Der Innenverteidiger hatte sich in den vergangenen Wochen einem individuellen Aufbauprogramm unterzogen, um seine Belastungsfähigkeit Schritt für Schritt zu steigern. Nun wirkte er in den Spielformen und Zweikämpfen nicht nur körperlich robust, sondern auch in bester Spiellaune. Trainer Edin Terzić beobachtete die Rückkehr seines Abwehrchefs aufmerksam – und dürfte sich darüber freuen, dass eine zentrale Stütze der Defensive wieder einsatzbereit ist.
Auch Fábio Silva meldete sich zurück. Der portugiesische Angreifer war durch eine Sprunggelenksverletzung mehrere Wochen ausgefallen. Sein Comeback im Teamtraining ist ein wichtiges Signal, da Dortmund in den letzten Partien im Angriff mehrfach improvisieren musste. Silva zeigte sich beweglich, forderte viele Bälle und suchte immer wieder den Torabschluss. Besonders auffällig war seine Dynamik in den kurzen Antritten, die er nach der langen Pause erstaunlich frisch präsentierte. Für Terzić eröffnet dies neue Variationsmöglichkeiten in der Offensive – sei es als Joker oder als Startelfkandidat.
Die Rückkehr der beiden Spieler kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt. Der BVB steht vor einer Reihe intensiver Aufgaben, darunter Spiele in der Bundesliga und der Champions League. Gerade in der Defensive war der Ausfall von Schlotterbeck zuletzt spürbar. In mehreren Partien musste Dortmund improvisieren, teilweise auf ungewohnte Abwehrformationen zurückgreifen. Mit dem 24-Jährigen erhält die Mannschaft nun wieder Stabilität, Kopfballstärke und eine sichere Spieleröffnung aus der Tiefe.
Auch Silvas Präsenz könnte den Dortmundern helfen, die zuletzt etwas schwankende Chancenverwertung zu verbessern. Der 22-Jährige bringt nicht nur Torgefahr mit, sondern bindet auch gegnerische Verteidiger, was Räume für Mitspieler wie Niclas Füllkrug oder Karim Adeyemi öffnen kann. Seine Rückkehr steigert somit die Flexibilität im Angriffsspiel des BVB.
Das Trainerteam plant, beide Profis behutsam wieder in den Wettkampfrhythmus zu integrieren. Ein sofortiger Einsatz über 90 Minuten gilt als unwahrscheinlich, doch Kurzeinsätze in den kommenden Spielen sind realistisch. Die medizinische Abteilung will kein Risiko eingehen, um Rückschläge zu vermeiden.
Auch innerhalb der Mannschaft ist die Freude groß. Mehrere Mitspieler begrüßten Schlotterbeck und Silva während der Einheit mit sichtbarer Erleichterung. Die Rückkehrer selbst wirkten motiviert und kommunizierten viel auf dem Platz – ein Indiz dafür, dass sie nicht nur körperlich, sondern auch mental bereit sind.
Mit Blick auf die kommenden Wochen können die Dortmunder Verantwortlichen also optimistischer nach vorne schauen. Schlotterbeck und Fábio Silva zurück im Training – das bedeutet nicht nur zwei zusätzliche Optionen, sondern auch ein Signal an die Konkurrenz: Borussia Dortmund will wieder mit voller Stärke angreifen.