Joshua Kimmich stellt klare Forderungen: „Ich erwarte eine neue Ära der Entschlossenheit beim FC Bayern München“
München, September 2025 – Joshua Kimmich, der dienstälteste Führungsspieler des FC Bayern München, hat mit einer bemerkenswert klaren Ansage an Mannschaft, Vorstand und Fans für Aufsehen gesorgt. Nach zwei titellosen Spielzeiten und einer zuletzt wankenden Team-Moral, schlägt der 30-jährige Mittelfeldstratege eine neue Tonart an. In einem exklusiven Interview mit dem „Kicker“ betont Kimmich: „Ich erwarte eine neue Ära der Entschlossenheit. Mittelmaß darf niemals unser Anspruch sein.“
Diese Worte hallen nach – nicht nur in der Kabine an der Säbener Straße, sondern im ganzen deutschen Fußball. Der FC Bayern, einst Synonym für Dominanz und Selbstverständnis, wirkte zuletzt wie ein Schatten seiner selbst. In der Bundesliga wurde man 2024 nur Vierter, in der Champions League schied man bereits im Achtelfinale gegen Benfica Lissabon aus. Für einen Verein mit dem Selbstverständnis des FC Bayern ist das ein Desaster.
Kimmich, der sich nach dem Abgang von Thomas Müller endgültig als Sprachrohr des Teams etabliert hat, fordert eine Rückbesinnung auf alte Tugenden: Disziplin, Mentalität und ein unerschütterlicher Siegeswille. „Es reicht nicht, nur das Trikot zu tragen. Jeder Spieler muss spüren, was es bedeutet, für diesen Klub aufzulaufen – in jedem Training, in jedem Spiel, in jedem Zweikampf“, so Kimmich mit Nachdruck.
Intern soll Kimmich auch gegenüber Sportdirektor Max Eberl und dem neuen Trainer Xabi Alonso deutlich geworden sein. Gerüchten zufolge war er maßgeblich an der Entscheidung beteiligt, den Trainingsalltag zu verschärfen und eine neue Hierarchie zu etablieren. Spieler, die sich nicht voll und ganz mit dem Klub identifizieren, sollen künftig weniger Spielzeit bekommen – ganz gleich, wie groß ihr Name oder Preisetikett ist.
Besonders bemerkenswert ist Kimmichs Fokus auf die jungen Spieler. Er sieht in Talenten wie Aleksandar Pavlović, Lovro Zvonarek und Arijon Ibrahimović die Zukunft des Klubs – sofern sie bereit sind, sich unterzuordnen und von den Routiniers zu lernen. „Es bringt nichts, wenn man nur Talent hat. Man muss brennen – jeden Tag. Und das muss wieder die Norm beim FC Bayern sein.“
Die Fans reagieren gemischt. Viele begrüßen Kimmichs Klartext, andere kritisieren seinen Führungsstil als zu autoritär. Doch eines steht fest: Der Mittelfeld-Motor will nicht als Symbol einer verlorenen Generation in die Vereinsgeschichte eingehen. Er will den Umbruch, den Neuanfang – und er ist bereit, dafür Verantwortung zu übernehmen.
Wenn der FC Bayern München tatsächlich in eine neue Ära der Entschlossenheit aufbrechen will, dann könnte Joshua Kimmich genau der Mann sein, der sie anführt. Klar in der Ansage, kompromisslos in der Umsetzung – so, wie es einst große Bayern-Legenden vor
gelebt haben.