Champions-League-Comeback: Bayern-Star Jamal Musiala kurz vor Rückkehr – Hoffnungsträger für Münchens Königsklassen-Mission
Nach wochenlanger Verletzungspause steht Jamal Musiala, der junge Spielmacher des FC Bayern München, kurz vor seinem mit Spannung erwarteten Comeback in der UEFA Champions League. In einer Saison, die bislang von Höhen und Tiefen geprägt war, scheint Musialas Rückkehr genau zum richtigen Zeitpunkt zu kommen – wie ein leuchtender Hoffnungsschimmer vor dem wichtigsten Spiel des Jahres.
Der 22-jährige Nationalspieler hatte sich im Achtelfinal-Hinspiel gegen Atlético Madrid Anfang März eine Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen, die ihn wochenlang außer Gefecht setzte. Ohne seinen kreativen Impulsgeber im Mittelfeld wirkte das Spiel des deutschen Rekordmeisters stellenweise ideenlos, berechenbar – ja fast kraftlos. In Musialas Abwesenheit tat sich insbesondere die offensive Mittelfeldzentrale schwer, Torgefahr zu erzeugen und das Tempo zu diktieren.
Doch nun, wenige Tage vor dem mit Spannung erwarteten Halbfinal-Rückspiel gegen Manchester City, meldet sich Musiala eindrucksvoll zurück. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, absolvierte er zuletzt mehrere intensive Trainingseinheiten mit der Mannschaft und zeigte sich dabei in beeindruckender Verfassung. Laut interner Quellen soll Cheftrainer Vincent Kompany ernsthaft darüber nachdenken, Musiala direkt in die Startelf zu berufen – ein mutiger, aber womöglich goldrichtiger Schritt.
Musiala selbst äußerte sich in einem kurzen Interview mit dem Vereins-TV selbstbewusst, aber bodenständig: „Ich habe hart gearbeitet, um wieder fit zu werden. Es wäre ein Traum, der Mannschaft gerade in einem so wichtigen Spiel helfen zu können.“ Seine Augen leuchteten, als er über die Champions League sprach – jenen Wettbewerb, in dem Legenden geboren werden.
Die Rückkehr des Dribbelkünstlers gibt den Bayern-Fans neuen Grund zur Hoffnung. Mit seiner unglaublichen Ballkontrolle, seiner Fähigkeit, Gegenspieler auf engstem Raum auszuspielen, und seinem Torriecher könnte Musiala das fehlende Puzzleteil sein, das München bislang in der Königsklasse fehlte. In der bisherigen Champions-League-Saison kam der Youngster auf vier Scorerpunkte in sechs Einsätzen – beeindruckende Zahlen, die seine Bedeutung für das Team unterstreichen.
Auch die internationale Presse zeigt sich aufmerksam. Der „Guardian“ nennt ihn „Germany’s golden boy“, während die „Gazzetta dello Sport“ titelt: „Musiala – der stille Dirigent mit explosiver Wirkung“. Kein Wunder, dass selbst Manchester Citys Startrainer Pep Guardiola sich in der Pressekonferenz lobend über den Offensivkünstler äußerte: „Er ist ein außergewöhnlicher Spieler – jung, aber mit einem Gefühl für das Spiel, wie man es nur selten sieht.“
Die Bühne ist bereitet. Die Lichter der Allianz Arena werden heller leuchten als je zuvor. Und wenn Jamal Musiala am Dienstagabend tatsächlich aufläuft, könnte er nicht nur das Spiel entscheiden – sondern Münchens Traum vom sechsten Champions-League-Titel wieder zum Leben erwecken.